Sonnenstrom für NÖ

Acht Millionen Euro für niederösterreichische PV-Anlagen

Rund 30.700 Photovoltaik-Anlagen gibt es in Niederösterreich. Nun können wieder Förderanträge für PV-Anlagen abgegeben werden. Welche Anlagen gefördert werden und wie viele Anlagen das Bundesland hat.

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Bis zu 250 Euro erhält man in Niederösterreich für die Errichtung einer PV-Anlage über fünf Kilowattpeak.

Von 9. bis 16. Jänner besteht heuer für alle Niederösterreicher die Möglichkeit, Förderanträge für Photovoltaik-Anlagen abzugeben. Der Fördertopf ist daher mit acht Millionen Euro gefüllt.

250 Euro für die Anlage

Stellt man im Jahr 2018 einen Antrag wird jede Kilowattstunde erzeugter Strom mit 7,91 Cent vergütet – und das 13 Jahre lang. Außerdem gibt es einen 30 prozentigen Zuschuss zu den Errichtungskosten der Photovoltaik-Anlage, wobei der Betrag maximal 250 Euro pro Kilowattpeak beträgt. Dauert die Errichtung der Anlage länger als neun Monate, verfällt der Antrag.

Mindestens fünf Kilowattpeak

Gefördert werden Photovoltaik-Anlagen mit einer Größe über fünf Kilowattpeak. Der Antrag muss bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG eingereicht werden. Gereiht werden die Anträge nach der Höhe des bei der Antragstellung angegebenen Eigenversorgungsanteils. Bei gleicher Höhe wird nach dem Zeitpunkt der Antragstellung gegangen.

Niederösterreich ist Spitzenreiter

Mit rund 30.700 PV-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 259.400 Kilowatt liegt Niederösterreich im österreichweiten Vergleich auf Platz eins. 109.000 Haushalte besitzen außerdem eine thermische Solaranlage, welche die Sonnenwärme nutzbar macht. Mit dem vom niederösterreichischen Landtag beschlossenen Energiefahrplan 2030 will das Land einen großen Schritt Richtung Energieeffizienz machen. Der Energieverbrauch soll reduziert und der Umstieg auf erneuerbare Energien ermöglicht werden.