Sanitär

Badgestaltung mit nachhaltigem Stahl

Kaldewei arbeitet als erstes Unternehmen mit dem bluemint® Steel von thyssenkrupp. Das Material zeichnet sich durch eine Emissionsreduktion von 70 Prozent aus.

Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Franz Kaldewei, CEO Kaldewei, Bernhard Osburg, Vorstandsvorsitzender thyssenkrupp Steel und Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. (v.l.n.r)

Kaldewei widmet sich verstärkt der nachhaltigen Badgestaltung: Am 6. Oktober 2021 bestellte CEO Franz Kaldewei persönlich die erste Lieferung von bluemint® Steel bei thyssenkrupp in Duisburg. Der Stahl von thyssenkrupp Steel punktet mit einer bilanziellen Emissions-Reduktion von 70 Prozent.

Zielsetzung ‚Luxstainability‘

bluemint® Steel gibt uns und unseren Partnern die Gewissheit, schon heute hochwertigsten Stahl mit einer niedrigen CO₂-Intensität einsetzen zu können“, unterstreicht Franz Kaldewei die Bedeutung der Bestellung. Insbesondere für das Erreichen der Kaldewei Klimaziele, festgeschrieben in den Science Based Targets und ausgerichtet am Pariser Klimaschutzabkommen, sei der CO₂-reduzierte Stahl sehr wichtig. Nun sei man der erste Hersteller weltweit, der mit dem zertifizierten Stahl arbeite. Die lange Nutzungsdauer von 30 oder mehr Jahren sowie die vollständige Kreislauffähigkeit des Materials sprechen für die Kaldewei Badlösungen. Mit der Reduktion von CO₂ in der Herstellung nehme man eine weitere Hürde, um Kunden ein Premiumprodukt anbieten zu können, das Luxus mit Nachhaltigkeit verbinde, so Franz Kaldewei. „Wir nennen das ‚Luxstainability‘“, erklärt er weiter.

© thyssenkrupp Steel

Anfang Oktober 2021 stellte thyssenkrupp Steel die neue Produktlinie erstmals vor: Die neuen bluemint®-Stähle beruhen auf überprüfbaren CO₂-Einsparungen in der Hochofenroute. Bernhard Osburg, Vorstandsvorsitzender von thyssenkrupp Steel, erläutert: „Die  CO₂-Intensität von einer Tonne bluemint® Steel wird um 1,5 Tonnen – von 2,1 auf 0,6 Tonnen – reduziert.“ Die Berechnung der CO₂-Einsparung erfolge anhand der anerkannten Methode auf Basis des Green House Gas (GHG) Protocol for Product Accounting and Reporting Standard. „Wir kompensieren nicht, sondern wir verringern ganz konkret die Emissionen unseres Produktionsprozesses. Unsere Kunden können diese CO₂-Minderungen auf ihre eigenen Scope 3-Emissionen anrechnen“, beschreibt Osburg weiter.