Zu wenige Handwerker

Baukonjunktur treibt Umsatz von Geberit

Die starke Baukonjunktur in vielen Ländern Europas treibt auch den Umsatz des Santiärtechnik-Konzerns Geberit in die Höhe. Getrübt wird die eigentlich erfreuliche Bilanz aber vom vergleichsweise schwachen Wachstum in Deutschland.

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2017 verzeichnete der Sanitär-Konzern Geberit in Deutschland nur einen geringen Zuwachs.

Der Umsatz des Schweizer Sanitärtechnik-Konzern Geberit ist im vergangenen Geschäftsjahr um 3,5 Prozent auf 2,908 Milliarden Schweizer Franken und damit über den Erwartungen von Analysten gestiegen. Besonders in Spanien, in Italien, Portugal, Österreich und den Ländern Zentral - und Osteuropas hat die starke Baukonjunktur das Wachstum von Geberit unterstützt.

Eine etwas betrübliche Ausnahme im europaweiten Wachstum ist allerdings der deutsche Markt: dort betrug die Umsatzsteigerung nur 0,7 Prozent. Mit einem Lahmen der Konjunktur hat das aber nichts zu tun. "Auf dem deutschen Markt fehlen in zunehmendem Maße Sanitärfachkräfte, was für uns wachstumshemmend wirkt", so Geberit-CEO Christian Buhl gegenüber dem deutschen "Südkurier". 

Lange Wartezeiten für Kunden

Rund elf Wochen müssen Geberit-Kunden auf eine Reparatur im Sanitärbereich warten. Die langen Wartezeiten wirken sich negativ auf das Unternehmen aus. Nicht nur die geringe Anzahl an Handwerkern ist ein Problem, sondern auch deren Ausbildung. Gut ausgebildete Handwerker sind Mangelware und deshalb auch sehr gefragt.

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