Langsame Entwicklung

Das hemmt den Smart Home-Markt

Eine neue Studie deckte nun die vier größten Erfolgshemmnisse am Smart-Home-Markt auf. Vor allem der Preis entscheidet über die Kaufentscheidungen von Nutzern. Doch die Investitionsbereitschaft soll weiter sinken.

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Große Konzerne wie Amazon und Google, bringen Misstrauen in die Smart-Home-Branche.

Die Smart-Home-Branche entwickelt sich nur sehr langsam und der Markt ist eindeutig noch ausbaufähig. Große Konzerne wie Google und Amazon missbrauchen das Vertrauen von Endnutzern, was die Skepsis gegenüber Smart-Home-Produkten erhöht. Eine Studie der Unternehmensberatung MM1 veröffentlichte nun die vier größten Erfolgshemmnisse.

Hohe Komplexität

Kunden wünschen sich einfach bedienbare Produkte, die kein langes Durchforsten der Betriebsanleitung mit sich ziehen. Die Kunden wollen dabei selbstständig sein und einfache Problemlösungen geboten bekommen.

Überteuert

Derzeit sind die Preise der smarten Geräte noch viel zu hoch, so die Marktforscher. Der Preis ist für Kunden das kaufentscheidende Kriterium - und die Zahlungsbereitschaft soll sich in den nächsten Jahren noch weiter zurückbilden.

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Zu emotionslos

Das dritte Erfolgshindernis ist die Emotionslosigkeit der Geräte. Emotionen sollen in den Fokus der Marketingkommunikation rücken. Hilfreich soll dabei vor allem der Einsatz von Social Media sein.

Eigenständigkeit

Laut dem Trendpaper müssen Anbieter ihre Positionierung schärfen. Von Produktoffensiven von Amazon Alexa und Google Home sollte man sich dagegen klar abgrenzen und ihre Alleinstellungsmerkmale stärker herausstellen. Bei den bereits bestehenden Diensten ist die Datensicherheit häufig ein Kriterium. Kleine Unternehmen können das als Vorteil nutzen, da diesen meist mehr Vertrauen entgegengebracht wird als großen Konzernen. Außerdem haben kleine Betriebe die Möglichkeit persönlichere Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen.

Trotz der Hindernisse sollen aber bis 2021 in 35,2 Prozent der deutschen Haushalte Smart-Home-Dienste installiert sein. Momentan sind es nur knapp über sieben Prozent.

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