Kärcher

Die Kunst des Reinigens

Der Reinigungsgerätehersteller und der Künstler Ralf Schmerberg kooperieren im Rahmen einer Restauration.

Fotostrecke Reinigung

Die denkmalgeschützte Turbinenhalle "MaHalla" in Berlin wurde zum Schauplatz für eine ungewöhnliche Zusammenarbeit: Kärcher und der weltweit bekannte Künstler Ralf Schmerberg nehmen im Zuge eines Kultursponsorings die Reiningung der jahrzehntelang ungenutzen Halle der AEG in Angriff. „Wir sind stolz darauf, mit unserer materialschonenden Reinigungstechnik einen Beitrag zur Herrichtung dieses denkmalgeschützten Ortes leisten zu können“, erklärt Thorsten Möwes, der als Spezialist für restauratorische Reinigung bei Kärcher die Durchführung vor Ort verantwortet.

 

 

 

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© Kärcher

Kärcher-Kunst

Auf einer der Hallenwände erschafft Ralf Schmerberg ein sogenanntes „Reverse Graffiti“. Bei diesem entstehen Motive durch das gezielte Abtragen von Verschmutzungen. Mithilfe von Schablonen und Heißwasser-Hochdruckreinigern sowie der Trockeneistechnik wird die Mauer rund um die Schablonen gereinigt. Durch den Hell-Dunkel- Kontrast zwischen den gereinigten und ungereinigten Flächen wird das Kunstwerk schlussendlich sichtbar.

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Eine besondere Herausforderung

Sogar für die Kärcher-Experten war die Reinigung der inneren Backsteinfassade der „MaHalla“ ein Novum. Denn auf der bislang nie professionell gereinigten Oberfläche befinden sich jahrzehntealte Farb- und Lackschichten, die teilweise bis in die Bauzeit der Halle im Jahr 1895 zurückreichen.

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Schonendes Heißwasser-Hochdruckverfahren

Gemeinsam mit einem Restaurator und dem Landesdenkmalamt wurde eine wirksame und zugleich schonende Methode festgelegt, mit der die Verschmutzungen entfernt und die Originalsubstanz zugleich geschont werden kann: In einem ersten Schritt kommt das Heißwasser-Hochdruckverfahren zum Einsatz. Dabei trifft das 80 bis 90 Grad heiße Wasser mit einem Druck von 3 bis 4 bar auf die Oberfläche.

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Tiefenreinigung durch Trockeneis

Für hartnäckige Verschmutzungen setzt Kärcher das Trockeneisstrahlverfahren ein. Bei dieser Technik werden -79 °C kalte Trockeneispellets auf die verschmutzte Oberfläche gestrahlt. Im Moment des Aufpralls geht das Trockeneis vom festen in den gasförmigen Zustand über (auch Sublimation genannt), dringt in den Schmutz ein und löst ihn durch die Volumenvergrößerung im Zuge der Sublimation von der Oberfläche ab. Dadurch wird die Wand selbst nicht beschädigt, zugleich bewirken die Temperaturdifferenz und die hohe Aufprallgeschwindigkeit ebenfalls, dass der Schmutz gelöst wird. Letzte hartnäckige Stellen werden manuell mit einem vorab getesteten Abbeizmittel behandelt.

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Kärcher-Kunst

Auf einer der Hallenwände erschafft Ralf Schmerberg ein sogenanntes „Reverse Graffiti“. Bei diesem entstehen Motive durch das gezielte Abtragen von Verschmutzungen. Mithilfe von Schablonen und Heißwasser-Hochdruckreinigern sowie der Trockeneistechnik wird die Mauer rund um die Schablonen gereinigt. Durch den Hell-Dunkel- Kontrast zwischen den gereinigten und ungereinigten Flächen wird das Kunstwerk schlussendlich sichtbar.

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Einmal um die Welt

Kärcher kann auf jahrelange Erfahrung in der Restauration von Denkmälern setzen. Seit 1980 wurden weltweit über 140 Denkmäler im Rahmen des Kultursponsorings restauratorisch gereinigt; darunter die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor und die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore.