Coronakrise

Diese Corona-Arbeitsschutzstandards gelten in Deutschland

Der deutsche Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat nun gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Stefan Hussy, den Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt. Dieser formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

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Schutzmasken und Mindestabstand: Darauf müssen deutsche Betriebe achten.

"Wer in diesen besonderen Zeiten arbeitet, braucht auch besonderen Schutz. Wichtig ist, dass wir bundesweit klare und verbindliche Standards haben. Auf diese Standards können sich alle verlassen und an diese Standards müssen sich auch alle halten", so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kürzlich. Sicherheit und Gesundheitsschutz sollen oberste Priorität, haben wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz komme dabei eine zentrale Rolle zu.

Abstand und Desinfektion sind essenziell

Im Covid-19-Arbeitsschutzstandard der deutschen Bundesregierung gibt es zwei zentrale Grundsätze: Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern auf einer Baustelle nicht eingehalten werden, muss ein Mundschutz benutzt werden, und Personen mit Atemwegssymptomen oder Fieber sollen sich generell auf keinem Betriebsgelände aufhalten. Ausgenommen sind dabei Arbeiter, die einer kritischen Infrastruktur angehören. Zudem weist die Regierung auf die richtige Arbeitsplatzgestaltung sowie Hygienemaßnahmen hin. 

Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, sagt dazu: "Die Unfallversicherungsträger werden ihre Expertise einsetzen, um den allgemeinen Coronavirus-Arbeitsschutzstandard mit branchenspezifischen Informationen und Beratungsangeboten zu konkretisieren und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen dabei vor allem die kleinen Betriebe, denn anders als Großbetriebe, die oft auf eigene Spezialisten zugreifen können, sind diese stärker auf unsere Hilfe angewiesen."