Personenbezogene Daten

Diese zehn Mythen zur neuen Datenschutzverordnung der EU sollte jeder Unternehmer kennen

In einem halben Jahr tritt die EU Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Sie ab März 2018 für Ihr Unternehmen beachten müssen, wenn Sie personenbezogene Daten speichern und für Ihr Marketing nutzen.

Das sollten Sie zukünftig beim Umgang mit personenbezogenen Daten beachten.

1. Das neue Gesetz ist ein Risiko für Unternehmen

Aufgrund der hohen Strafandrohungen sehen viele Unternehmer die Datenschutz-Grundverordnung als eine Bedrohung. Doch ganz im Gegenteil: Laut Dorothee Ritz, General Managerin von Microsoft Österreich, ist die Verordnung eine fundamental wichtige und notwendige Maßnahme für die Absicherung des Handlungsspielraums in der Wirtschaft.

2. Die DSGVO braucht noch Anlaufzeit

Ab 25. Mai 2018 gilt die EU Datenschutz-Grundverordnung. Ab diesem Datum ist es also strafbar den Datenschutz und die damit verbundenen gesetzlichen Pflichten zu vernachlässigen. Die Übergangsfrist von zwei Jahren gab den Unternehmen genug Zeit um sich auf die Umstellung vorzubereiten.

3. Kleine Unternehmen sind nicht betroffen

Jedes Unternehmen muss sic an die DSGVO halten, die Größe ist dabei irrelevant. Außerdem sind alle Branchen betroffen. Verstößt man gegen die Grundverordnung drohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro, beziehungsweise vier Prozent des Jahresumsatzes.

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4. Lokal gespeicherte Daten sind sicher

Die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung sind auch offline zu erfüllen, es spielt also keine Rolle wo die Daten gespeichert werden. Bei Cloud-Nutzern kümmert sich sogar der Service-Anbieter um die Rechtskonformität, was einen zusätzlichen Vorteil schafft.

5. Die Datenschutzbehörde muss alle meine Prozesse genehmigen

Bisher musste die Genehmigung zur Verarbeitung personenbezogener Daten bei der nationalen Datenschutzbehörde beantragt werden. Das ist jetzt nicht mehr so: Die DSGVO regelt nun alle Rechte zur Datenverarbeitung verbindlich und man muss nicht mehr vorab zur Behörde. Trotzdem ist und bleibt man selbst dafür Verantwortlich, DSGVO-konform zu handeln.

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