Umweltschutz

Erstes Sanitärunternehmen tritt Science Based Target Initiative bei

Der deutsche Hersteller Kaldewei verpflichtet sich damit als Vorreiter der Branche dazu, die eigenen CO2-Emmissionen in den nächsten 9 Jahren drastisch zu senken.

Kaldewei begibt sich nicht nur auf Foto-Ebene in Einklang mit der Natur.

Kaldewei unterzeichnet als erstes Sanitärunternehmen die Science Based Target Initiative (SBTi) und verpflichtet sich, die eigenen CO2- Emissionen innerhalb der nächsten neun Jahre drastisch zu reduzieren. Damit schließt sich der deutsche Hersteller einer Initiative an, deren Credo es ist, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens durch konkrete Maßnahmendefinition zu erreichen.

Dieser wichtige und alternativlose Schritt in eine zukunftsfähige Produktion, erkennt die planetarischen Grenzen an, fasst CEO Franz Kaldewei zusammen. "Neben unserem Engagement gegen die Verschmutzung der Weltmeere wird die Reduktion der CO2-Emissionen eine wichtige Triebkraft für Innovation im Unternehmen sein. Alle Prozesse im Unternehmen werden auf den Prüfstand gestellt und neu bewertet“, erklärt er weiter.

Ausgangspunkt Pariser Klimaabkommen

Die SBTi ist ein Bündnis aus globalen Non Profit Organisationen wie UNGC, CDP, WWF und WRI. Das Bündnis möchte Ziele zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu einem Standard unternehmerischen Handelns werden lassen. Die weltweiten Emissionen sollen bis 2030 so reduziert werden, dass die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens aus 2015 erfüllt sind. Das Abkommen legt eine maximale globale Erderwärmung unter 2 Grad, idealerweise auf 1,5 Grad fest. Weltweit haben bisher mehr als 1.500 Unternehmen ihr Bekenntnis zur Unterstützung der Initiative und zur Einhaltung fest vereinbarter CO2 Reduktionen unterzeichnet.

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Endziel Klimaneutralität

Kaldewei verpflichtet sich mit der Unterzeichnung, die absoluten Emissionen für Gas, Strom und Firmenfahrzeuge bis 2030 um rund 30 % zu reduzieren - trotz Tendenz zu steigender Produktionsleistung. Außerdem sollen die absoluten Emissionen für eingekaufte Güter und Dienstleistungen bis 2030 ebenfalls zweistellig gesenkt werden. Investitionen in grünen Strom am Standort und weitergehende Maßnahmen zum Klimaschutz werden aktuell geprüft. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist es, innerhalb der nächsten Jahre klimaneutral zu wirtschaften.