Coronavirus

Facility Manager können Corona-Ansteckungsgefahr in Gebäuden reduzieren

Die richtige Verwendung von raumlufttechnischen Anlagen kann sich positiv auf die Senkung der Coronavirus-Infektionsrate auswirken. Für Facility Manager gibt es dabei vor allem hinsichtlich der Luftfeuchtigkeit einiges zu beachten.

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Die Luftfeuchtigkeit wirkt sich nachweislich auf das Coronavirus aus.

Ein Studienteam rund um die US-amerikanischen Wissenschaftler Leslie Dietz und Patrick F. Horve hat die wichtigsten Forschungsarbeiten, die in den letzten zehn Jahren zur Mikrobiologie von Gebäuden durchgeführt wurden, als Leitfaden zusammengefasst. Basierend auf den verfügbaren Erkenntnissen über SARS-CoV-1 - allgemein als SARS bekannt - beschreibt die Studie wesentliche Maßnahmen, mit denen die Ausbreitung von Covid-19 in Gebäuden eingedämmt werden kann.

Kontrollierte Luftfeuchte begrenzt Virus-Ausbreitung

Als ein zentrales Ergebnis hinsichtlich des Raumklimas stellt die Forschungsgruppe fest, dass eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent dazu beitragen kann, die Ausbreitung und das Überleben von Viren innerhalb von Gebäuden zu begrenzen. Wenn die relative Luftfeuchte auf diesem Wert gehalten wird, so die Studie, kann die Übertragung von Viren zwischen den Menschen, die in einem Gebäude arbeiten, vermieden werden.

 „Die Studie zeigt deutlich, dass Gebäudebetreiber die Gesundheit der Menschen durch das Verhindern von Virusübertragungen schützen können. Eine kontrollierte Luftfeuchte ist die erste Abwehrreihe gegen Viren wie das Influenzavirus oder das neue Coronavirus und darf in Gebäuden nicht vernachlässigt werden, insbesondere in dieser schwierigen Zeit der Covid-19-Krise“, kommentiert Oliver Zimmermann, CEO der Condair-Gruppe, die Ergebnisse.

White Paper zum Thema

Gebäudetechnik wenig vorbereitet

Viele Büros und öffentliche Gebäude haben bislang nur selten eine zusätzliche Luftbefeuchtung, die sicherstellt, dass ganzjährig eine Mindestluftfeuchte von 40 Prozent erreicht wird. Damit ist zu trockene Luft insbesondere in den kühleren Monaten in vielen Gebäuden der Regelfall: Wird beispielsweise Außenluft mit 13 °C oder niedriger im Gebäude auf 23 °C erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit im Allgemeinen unter 40 Prozent, wenn die Luft nicht zusätzlich befeuchtet wird. Trockene Raumluft am Arbeitsplatz gilt daher schon jetzt als eine Ursache für die Verbreitung saisonaler Viruserkrankungen, wie zum Beispiel der Grippe.

Ein Whitepaper mit weiteren Informationen über den Zusammenhang zwischen Luftfeuchte und der Verbreitung von Viren kann hier kostenfrei werden.