Diesel-Fahrverbot

Handwerker sollen vom Diesel-Fahrverbot profitieren

945.000 Handwerker sollen von Hardware-Nachrüstung an den Betriebsfahrzeugen profitieren, so die deutsche Bundesregierung. So sollen Handwerker und Lieferdienste auch weiterhin problemlos in Städten fahren können.

Die deutsche Bundesregierung will einen Großteil der anfallenden Kosten für die Diesel-Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen übernehmen.

Laut der deutschen Bundesregierung sollen von der geplanten staatlichen Förderung der Hardware-Nachrüstung rund 945.000 Handwerker und ihre Diesel-Fahrzeuge profitieren. Diese Zahl erhielt die FDP-Bundestagsfraktion auf eine Kleine Anfrage, berichtet die Rheinische Post. Zusätzlich sollen außerdem rund 28.000 schwere kommunale Fahrzeuge wie Müllwagen mitfinanziert werden. 

80 Prozent der Kosten vom Bund finanziert

Anfang Oktober einigte sich die Große Koalition auf ein Maßnahmen-Paket zur Reduzierung der Stickoxid-Belastung in den Städten. Gleichzeitig sollen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge weitestgehend verhindert werden. Unter anderem sieht diese Einigung die Finanzierung von 80 Prozent der anfallenden Kosten bei Hardware-Nachrüstungen von Handwerker- und Lieferwagen vor. Ab 2019 sollen Fahrzeughalter in 65 Städten Zugriff auf die Förderung erhalten. 

Die FDP-Fraktion kritisiert indes, dass die Angaben zu den Anforderungen für die Förderungen der Nachrüstung noch nicht konkret genug sind. Die möglichen Kosten können dadurch vorerst nur erahnt werden.