Großhandel

Holter baut in seiner Zentrale für Bayern aus

Die neue Lagerhalle am Standort Wels ist eine der größten Investitionen der Firmengeschichte. Damit will der Familienbetrieb seine Kernkompetenz - die Logistik - weiter stärken und den deutschen Markt via Nachtsprung beliefern.

Großhandel Holter Logistik

Lukas Vormair, Leiter Logistik bei Holter: "Einfachere Abläufe und schnellere Ladeleistungen dank der neuen Infrastruktur."

Anfang April hat der Sanitär- und Heizungsgroßhändler Holter am Gelände der Zentrale in Wels die neue Lagerhalle nach nur 1-jähriger Bauzeit in Betrieb genommen.

"Die neue Lagerhalle ist eine der größten Investitionen der Firmengeschichte und ein wichtiger Schritt in die Zukunft", sagen die Holter Geschäftsführer Jasmin Holter-Hofer und Michael Holter: "Das Bereitstellen einer funktionierenden Logistik ist eine Kernkompetenz, die Holter schon seit den 1950er Jahren wahrnimmt. Die neue Lagerhalle ermöglicht optimierte Logistikabläufe sowie die Einlagerung größerer Sortimente zum Wohle unserer Kunden."

Mit 47,7 m Länge, 50,2 m Breite und 15,85 m Höhe umfasst die neue Lagerhalle rund 4.000 Plätze, auf denen von nun an vorwiegend Großteile wie etwa Badewannen, Speicher, Kollektoren bis hin zu Badezimmermöbel und auch Produkte, die besonders beschädigungsanfällig sind, gelagert werden. Insgesamt stehen 7.000 m2 Lagerfläche zur Verfügung. Mit der Neustrukturierung des Lagers wurde auch eine Optimierung in den Bereichen Gängigkeit, Sperrigkeit und Beschädigungs-wahrscheinlichkeit erzielt. Zudem verfügt das vierstöckige Gebäude über sieben Versandtore und ein Anliefertor, acht Anpassrampen und zwei Lastenaufzüge mit einer Traglast von je 3.200 kg. Dadurch wird die Versandhalle von Holter in Wels stark entlastet und die logistischen Abläufe können auch in Zukunft auf hohem Niveau gehalten werden.

Vollbetrieb ab Sommer

Räumliche Voraussetzungen und die Weiterentwicklung von Logistikabläufen sind für Lukas Vormair, Holter Ressortleiter Logistik, wesentliche Faktoren, um langfristig am Markt erfolgreich zu bleiben. "Die verbesserte Infrastruktur ermöglicht einfachere Abläufe, ein rascheres Handling der Waren sowie schnellere Ladeleistungen. Das ist für Holter gerade auch im Hinblick auf den Markt in Bayern von enormer Bedeutung“, ergänzt Lukas Vormair. 

White Paper zum Thema

Holter kaufte Anfang des Jahres die SHK Betriebs- und Haustechniksparte der Eisen Schmidt in Amberg sowie die Bauwelt Franken in Hersbruck. Mit den beiden neuen Standorten und der Anbindung an die leistungsstarke Holter Logistik mit dem Zentrallager im Wels erweitert Holter den Aktionsradius für die Kunden in Bayern. Die vielfältigen Warengruppen werden Anfang Juli zu einem umfangreichen Liefersortiment zusammengeführt. 

Nachtsprung auch für Bayern

An den neuen Standorten in Amberg und Hersbruck konnten Installateure bis dato auf rund 10.000 Artikel zugreifen. Durch die Anbindung an die Logistik und das Zentrallager in Wels erhöhen sich die täglichen Zugriffsmöglichkeiten auf über 30.000 Artikel. Bestellungen, die auch aus Bayern bis 18.15 Uhr einlangen, werden über Nachtsprung verteilt und können am nächsten Tag ausgeliefert bzw. in den Abholzentren (HAZ) in Österreich und Deutschland abgeholt werden.

Die ersten Anlieferungen erfolgten Mitte April und bis 30. Juni 2021 werden alle Waren vollständig an ihrem richtigen Platz sein, auch jene aus den angemieteten Außenlagern werden bis zu diesem Zeitpunkt in das Zentrallager zurückgeholt. Der Vollbetrieb startet mit Ende Juni 2021.