Insolvent

Klingenburg stellt Antrag auf Insolvenzverfahren

Der Wärmetauscher-Hersteller Klingenburg hat am Amtsgericht Essen den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Wie die Insolvenz der Restrukturierung dienen soll.

Das Insolvenzverfahren von Klingenburg ist Teil einer Strategie und soll der Restrukturierung dienen.

Der Experte im Bereich Wärmetauscher zur Energierückgewinnung, Klingenburg, aus Gladbeck hat gestern in Essen den Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingereicht. Das Amtsgericht hat diesem nun entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Klingenburg will das Verfahren nutzen, um eine notwendige Restrukturierung durchzuführen und eine Wende ohne den bisherigen Geschäftsführer Thomas Hartkämper zu schaffen, erklärt der Gesellschafter Arndt Klingenburg gegenüber der Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 

Die Auslandsgesellschaften sind vom Insolvenzverfahren nicht betroffen und die Gehälter der rund 300 Mitarbeiter sollen für die nächsten drei Monate durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert sein. Der Betrieb des Unternehmens läuft uneingeschränkt weiter.