Climatefix Blife

Linzer Luft: Engere Kooperation von KE Kelit und liVento

Die beiden oberösterreichischen Unternehmen bringen gemeinsam ein Deckenkühl- und Heizsystem auf den Markt. Damit wird die bisher nur punktuelle Zusammenarbeit auf neue, gemeinsame Beine gestellt.

Kooperationen von liVENTO und KE KELIT gab es in der Vergangenheit bereits mehrfach. Mit CLIMATEFIX BLife, einem innovativen Deckenkühl- und Heizsystem, chlägt man nun ein neues Kapitel auf. Vom Rohrspezialisten kommt die Produkterfahrung, von liVENTO die Systemlösung bei der Projektrealisierung. Das in Österreich flächendeckend auftretende liVENTO-Serviceteam soll nicht nur die reibungslose Installation samt Inbetriebnahme garantieren, sondern auch eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung bei allen Servicefragen. 

80 Prozent der Deckenfläche nutzbar

Das heuer neu auf den Markt gebrachte System nutzt die großflächige Unterdecke zur Temperaturabstrahlung und sorgt so für ein ausgeglichenes Raumklima ohne spürbare Luftbewegungen oder unangenehme Zugluft. Es wird auch kein zusätzlicher Platz benötigt, denn alles ist in der Decke versteckt bzw. integriert. Durch die Modulbauweise sind bis zu 80 Prozent der Deckenfläche selbst bei verwinkelten Räumen aktiv zum Heizen oder Kühlen nutzbar. CLIMATEFIX BLife Deckenlösungen sind Alleskönner und sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung einsetzbar. 

Wenn zusätzlich ein Entfeuchter eingebaut wird, wird das System noch effizienter. Dieser reguliert die Feuchtigkeit im Raum und sorgt so für einen optimalen Betrieb des Gesamtsystems. Der Entfeuchter kann über eine eigene Software gesteuert werden, die stets in Kontakt mit den raumseitig montierten Temperaturfühlern und Thermometern sowie der Kühl- und Heizdecke bleibt und so umgehend auf Veränderungen reagieren kann. Sollte es notwendig sein, können Leistungsspitzen durch das Entfeuchtungsgerät abgefedert werden (Integrationskühlung).

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Sandwichaufbau

CLIMATEFIX BLife hat einen vierschichtigen Sandwichaufbau. Die rohdeckenseitige Dämmung besteht aus 40 mm starkem Polystyrol, in welchem die Aussparungen für die Rohrleitungen bereits vorgesehen sind. Danach folgen die aus Aluminiumlamellen bestehenden Temperaturleitbleche, welche mit den Rohrleitungen in die Aussparungen der Dämmung direkt eingearbeitet sind. So werden Verluste zur Rohdecke vermieden und die Temperatur in den Raum gezwungen. 
Den raumseitigen Abschluss bilden 12,5 mm starke Active Air-Gipskartonplatten, welche nicht gefräst werden müssen und somit sämtliche Stabilitätsparameter und Zertifizierungen behalten. Diese sind nach dem Produktstandard "Active Air" gefertigt, 80 Prozent des etwaigen in der Raumluft enthaltenen Formaldehyds wird aufgenommen, das Ergebnis ist ein gesünderes Raumklima. Bei Einsatz des optionalen Entfeuchters und der Regelungstechnik wird zudem Schimmel, aber auch Kondenswasserbildung vermieden.