Projekt

Mensch und Maschine: Eder modernisiert Produktion

Der bald 100 Jahre alte Betrieb krempelte seinen Standort in Leisach um. Die Kombination von menschlicher sowie maschineller Arbeitsleistung soll die Kapazitäten erhöhen.

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Die Vorbereitungen für das 100-Jähriges Firmenjubiläum von Eder nächstes Jahr laufen laut dem Unternehmen bereits auf Hochtouren. Im Zentrum steht dabei die Modernisierung der Produktion, denn, „wer net mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Durch die Kombination von menschlicher Arbeitsleistung mit kleinem und großem Gerät, will man den Kunden das bestmögliche Leistungspaket anbieten.

Von der Pfannenfabrik zur Robotertechnik

Aus der ehemaligen Pfannenfabrik in Leisach bei Lienz soll sich ein moderner Industriestandort entwickeln. Dort wurde bereits Firmengeschichte geschrieben: Vor mehr als fünfzig Jahren nahm die Expansionstechnik mit dem elko-mat Eder Patent ihren Anfang. Seit dessen „Pilotprojekt“ in der Uno City in den 70er Jahren kamen etwa auch Referenzanlagen im Wiener AKH, dem Kreml Palast in Moskau und der Universität Cambridge in Großbritannien dazu.

Um den Kunden auch weiterhin langfristige Zuverlässigkeit zu bieten, wurde in hochwertige Robotertechnik investiert. Damit ein generelles Umdenken des handwerklich geprägten Betriebes einher. „Wir haben uns 2020 zu einem großen Modernisierungsprojekt entschieden, wobei es vor allem darum ging, unsere Mitarbeiter von körperlich anstrengender und teilweise monotoner Arbeit zu entlasten und für höherwertige Aufgaben freizuspielen“, so Hannes Eder, Geschäftsführer der Eder Gruppe am Standort Leisach. Herausfordernd sei besonders das Balancieren der erhöhten Auflagen durch die Pandemie mit dem Aufrechterhalten der laufenden Produktion gewesen.

White Paper zum Thema

IoT hält Einzug

Kleine Gefäße, große Behälter und Edelstahl werden nun also teilautomatisiert gefertigt und in der Behälter-Schweißstation mit Längs- und Rundnähten versehen. Diese Automatisierung bringt Entlastung in die Produktbereiche und ermöglicht so die Fertigung von größeren Kapazitäten. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden außerdem neue Prüfstationen für sämtliche erzeugte Behältertypen errichtet. Die Automaten gehören zum „Internet of Things“ – Benutzerführungen und Datenabfragemöglichkeiten werden an Kunden angepasst in 13 verschiedenen Sprachen über das Internet angeboten.