Handwerker sind gefragt

Mit Corona-Lockerungen steigt die Handwerker-Nachfrage

Seit Mitte Mai ist die Nachfrage nach Handwerkern deutlich gestiegen, wie eine neue Analyse zeigt. Welche Einbrüche während der Krise im Handwerk spürbar wurden, lesen Sie hier.

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Die Nachfrage nach Handwerkern steigt seit Mitte Mai deutlich.

Nicht nur die Baumärkte erfreuen sich regen Zulaufs, auch die Nachfrage nach Handwerkern ist seit Beginn der Lockerungen mit Mitte Mai wieder deutlich angestiegen. Das zeigt die Analyse der Anfragen auf der Dienstleistungsplattform ProntoPro.at. ProntoPro analysiert laufend die konkreten Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Nachfrage in den einzelnen Dienstleistungssektoren in Österreich und aktualisiert die Daten wöchentlich.

Zeit zu Hause wird genützt

Alles rund ums Haus – vom Installateur bis zur Gartenpflege – wurde bereits in der ersten Woche der Lockerungen Mitte Mai um ein Drittel mehr auf ProntoPro.at gesucht als noch vor den Corona-Beschränkungen. Und auch in der zweiten Woche der Lockerungen stieg die Nachfrage nach Elektrikern und anderen Dienstleistern rund um das Zuhause um 29 Prozent. Generell war der Bereich Handwerk der einzige stabile Bereich in der Krise und hatte nur minimale Einbrüche in der ersten Woche zu verzeichnen. Seitdem wird zu Hause mit Hilfe professioneller Anbieter gewerkelt und Haus und Garten auf Vordermann gebracht.

Rückgang in allen anderen Bereichen

Insgesamt ist auch in der achten Woche der Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich nach wie vor ein Rückgang der Nachfrage nach Dienstleistungen von durchschnittlich 29 Prozent zu verzeichnen. Am schwersten trifft es die Event-Branche mit rund zwei Drittel weniger Anfragen als vor der Krise. Generell war die zweite Woche des Lockdowns mit einem Einbruch der Nachfrage von durchschnittlich 60 Prozent die schlimmste Woche für die Anbieter in allen Servicekategorien.

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