Photovoltaik

Nachfrage bei Tarifförderung überdurchschnittlich stark

PV-Verband fürchtet, dass wegen der geringen Quote an Förderzusagen nicht nur die Klimaziele in Gefahr sind, sondern auch die Corona-Investitionsprämie der Bundesregierung ins Leere läuft.

Photovoltaik Photovoltaic Austria Energie & Umwelt Förderantrag

Vier Wochen nach dem Start der Einspeisetarifförderung für Photovoltaik (PV) Dachanlagen liegen die Zahlen nun auf dem Tisch: Das Vorhaben einer nachhaltigen Stromzukunft durch PV und das ungebremst hohe Interesse an dieser Technologie wurden bestätigt. "Genauso hoch ist zeitgleich aber auch der Ärger und das Unverständnis der Branche, da zum aktuellen Zeitpunkt nur knapp die Hälfte der eingereichten PV-Projekte auch eine Förderzusage erhielten. Die restlichen gut 3.500 Projekte gingen bis dato leer aus", so Vera Immitzer, Geschäftsführerin des Verbands Photovoltaic Austria.

Ihren ersten Abschätzungen zufolge handelt es sich um bis zu 200 MW PV-Leistung, die nicht umgesetzt werden kann. Immitzer: "Damit läuft auch die von der Bundesregierung vorgesehene Corona-Investitionsprämie ins Leere!" Ihre Forderung: Dem großen Andrand muss - auch im Sinne der Erreichung der Klimaziele - mit dem EAG rasch Folge getragen werden.