Gesundheitsgefährdend

Österreicher wissen zu wenig über Trinkwasserhygiene

Laut einer aktuellen Umfrage des Forum Wasserhygiene wissen 60 Prozent der Österreicher nicht, dass Wasser verderben kann, und 80 Prozent warten ihre Trinkwasserinstallation nicht regelmäßig. Die Unwissenheit kann jedoch zu gesundheitlichen Schäden führen.

"Ein Problembewusstsein für die Trinkwasserhygiene ist in Österreich leider nur mangelhaft vorhanden", erklärt Herbert Wimberger, Präsident des Forum Wasserhygiene.

Österreichs Trinkwasser wird von den Wasserversorgern in zumeist bester Qualität angeliefert. Werden Trinkwasseranlagen jedoch nicht fachgerecht ausgeführt, gewartet und betrieben kann das Trinkwasser im Gebäude verkeimen.

Laut einer Umfrage des Forums Wasserhygiene wissen rund 60 Prozent der Österreicher nicht, dass Wasser verderben kann. Zudem warten nur 20 Prozent der Befragten ihre Trinkwasserinstallationen regelmäßig. „Ein Problembewusstsein für die Trinkwasserhygiene ist in Österreich leider nur mangelhaft vorhanden“, stellt Herbert Wimberger, Präsident des Forum Wasserhygiene, alarmierend fest.

Trinkwasserqualität beginnt beim Hausbau

Dabei muss bereits beim Hausbau auf die notwendigen Maßnahmen für eine hohe Trinkwasserqualität geachtet werden: „Wenn einmal die Kalt- und Warmwasser-Leitungen schlecht verlegt, die verwendeten Materialien und die angewandte Technik ungeeignet sind sowie der Stagnation in den Rohren nicht vorgebeugt wurde, dann können wir mit Aufklärung über den richtigen Umgang mit Trinkwasser in Gebäuden nur bedingt helfen. Denn Wasserhygiene beginnt schon beim Hausbau“, erklärt Wimberger.

White Paper zum Thema

Trinkwasserhygiene als Chance

Der Sanitär- und Heizungsgroßhandel Holter hat das Zukunftsthema Trinkwasser erkannt und ist dem Forum Wasserhygiene als Unterstützer beigetreten. Gemeinsam wollen die Kooperationspartner die Bewusstseinsbildung für Trinkwasserhygiene aktiv forcieren. „Die Entscheidung welches Rohr wie in welcher Wand verlegt wird, ist ein entscheidender Qualitätsfaktor. Je mehr das Thema Trinkwasserhygiene in den Vordergrund rückt, umso mehr sind auch kompetente Beratung und höchste Produktqualität gefragt“, erklärt Geschäftsführer Michael Holter die Beweggründe für die Kooperation.

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