Erfolgsbilanz : PORR: "Green and Lean"-Strategie

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Die PORR hat ein starkes erstes Halbjahr 2021 abgeliefert: Der Auftragsbestand ist mit 7.848 Mio. Euro so hoch wie nie zuvor, die Produktionsleistung verzeichnete einen Anstieg von 9,8 %. Mit „Green und Lean“ entwickelt die PORR auch eine neue und nachhaltige Zukunftsstrategie.

Green and Lean

„Das vergangene Geschäftsjahr war für uns alle in jeder Hinsicht eine Herausforderung“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. Man habe aber die benötigte Infrastruktur für den Baubetrieb aufgestellt, mit dem Zukunftsprogramm PORR 2025 starte man in ein positives Jahr 2021. „Gepaart mit unserer neuen Strategie Green and Lean stehen wir bereits in der Zukunft", führt Strauss weiter aus.

Die PORR möchte als eines der führenden Bauunternehmen den Wandel zur Klimaneutralität aktiv gestalten. Aus dem Know-How des Unternehmens und den Herausforderungen der Zukunft wurde in den letzten sechs Monaten die neue Strategie „Green and Lean“ erarbeitet: Man möchte klimaneutrale Bauprojekte, smarte Technologien und Partnership-Modelle für eine ganzheitliche Zusammenarbeit forcieren. Und mit Lean Ansätzen im Management und Lean Design und Construction auf Projektebene modern und effizient steuern. „Sowohl die Energiewende als auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die enorme Nachfrage nach leistbarem Wohnraum ist die Domäne der PORR. Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiterhin einen hohen Auftragsbestand sichern“ so Strauss.

Blick auf das Gesamtjahr

Der aktuelle Auftragsbestand liegt mit einem Plus von 10,9 % bei 7.848 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2021 konnte zudem der Auftragseingang um 8,4 % deutlich ausgebaut werden. Die Produktionsleistung stieg um 9,8 % und reflektiert die angestiegene Auftragslage in den ersten sechs Monaten. Der Heimmarkt Österreich wies erneut den größten Anteil von 46,5 % aus. Insgesamt erzielte die PORR rund 96 % in ihren sieben europäischen Heimmärkten. Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2021 erwartet der Vorstand für 2021 weiterhin eine Produktionsleistung von EUR 5,3 Mrd. bis 5,5 Mrd. Euro.

Erwähnt wird im Statement der PORR auch das Kartellverfahren in Österreich: Die Bundeswettbewerbsbehörde wirft der PORR und einer Vielzahl anderer Bauunternehmen wettbewerbswidrige Absprachen vor und brachte einen Antrag auf Verhängung einer Geldbuße ein. Die Erwartungen für das Gesamtjahr 2021 sind demnach auch davon abhängig, ob die vorsorglich gebildeten Rücklagen ausreichend sind. Die PORR strebt nun eine zeitnahe einvernehmliche Lösung (Settlement) mit der Bundeswettbewerbsbehörde an.