Schutz vor Klimawandel

Regierung investiert 127 Millionen Euro in Hochwasserschutz, Trinkwasser und Abwasserentsorgung

Aufgrund des Klimawandels sind einige Regionen Österreichs immer häufiger mit Hochwasser und Problemen in der Trinkwasserversorgung konfrontiert. Mit 1.172 genehmigten Projekten und einer Finanzspritze will die Regierung zukünftigen Katastrophen vorbeugen.

Mit einer Investition von 127 Millionen Euro der Regierung soll sich Österreich vor Hochwasserkatastrophen schützen.

1.172 Projekte für die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser, die Entsorgung des Abwassers und den Schutz vor Hochwasser genehmigte das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gestern. Insgesamt werden 127 Millionen Euro investiert, damit die Auswirkungen des Klimawandels reduziert werden können. Starkregenereignisse werden immer häufiger und überfordern öfter die Hochwasserschutzvorrichtungen sowie die hydraulischen Kapazitäten der bestehenden Kanäle. Zusätzlich verursachen ausgedehnte sommerliche Dürreperioden nicht nur im pannonischen Osten Österreichs, sondern selbst im Alpenraum Probleme bei der Trinkwasserversorgung.

Breit aufgestellte Investitionen

Bei der Kommissionssitzung Wasserwirtschaft wurden gestern insgesamt 717 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Förderungswert von rund 50,4 Millionen Euro genehmigt. Im Bereich Hochwasserschutz wurde neben 440 Projekten des vorbeugenden Hochwasserschutzes und der Instandhaltung von bestehenden Anlagen mit einer Bundesförderung von rund 67,4 Millionen Euro vor allem auch Sofortmaßnahmen für die vom kürzlichen Hochwasserereignis schwer getroffenen Bereiche Kärntens und Osttirols genehmigt. Hier wurden in Summe 15 Sofortmaßnahmen mit 9,6 Millionen Euro Bundesförderung genehmigt. Die gesamten Bundesförderungen in Höhe von 132,8 Millionen Euro lösen ein Investitionsvolumen von rund 440 Mio. Euro aus.