Legionellen

Robert Koch-Institut warnt vor Legionellen

In Hotels, Schwimmbädern, Sporteinrichtungen, Teilen von Altenheimen oder Krankenhäusern droht nach dem Corona-bedingten Stillstand der Legionellenbefall, warnt das Robert Koch-Institut. Für Betreiber in Deutschland gibt das Institut deshalb nun Handlungsempfehlungen ab.

Vor Legionellenbefall warnt nun das Robert Koch-Institut. 

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin warnt nun vor einem verstärkten Legionellen-Befall in Hotels, Schwimmbädern, Sporteinrichtungen, Teile von Altenheim oder Krankenhäusern. Die Gebäude waren durch den Lockdown länger geschlossen und standen mehrere Wochen leer, dadurch kann es – bei nicht sachgemäßer Wartung – gegebenenfalls zu einem erhöhten Legionellenwachstum in den Trinkwasseranlagen kommen. Über die Legionellen-Gefahr nach dem Lockdown hat auch Martin Taschl vom Forum Wasserhygiene im Wissensdurst-Podcast gesprochen:

Nutzen die Gäste, Besucher oder Patienten die Wasserentnahmestellen im Gebäude, können sie die Legionellen einatmen und an einer Lungenentzündung – der sogenannten Legionärskrankheit – erkranken. Daher rät das RKI, dass "Betreiber von Hotels, Schwimmbädern, Altenheimen und anderen Einrichtungen in der jetzigen Situation – neben den vielen anderen Aspekten – auch den einwandfreien Betrieb der Trinkwasseranlage in ihren Gebäuden sicherstellen und im Vorfeld der Wiedereröffnung die erforderlichen technischen Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos beachten. Die Maßnahmen vor Wiederinbetriebnahme einer Trinkwasseranlage sind in den bekannten Technischen Regelwerken beschrieben – u. a. in den Richtlinien DIN EN 806-5 und VDI 6023 sowie in den Arbeitsblättern W551 und W557 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW)."

Verwandte tecfindr-Einträge