TGA testet

Smart Sicherheit mit jeder Menge Features

Wer großen Wert auf Sicherheit im Eigenheim legt, setzt gerne auf smarte Überwachungskameras, die per App gesteuert werden können. Dazu zählt auch die IN-8015 Innenkamera von Instar. TGA hat sich das Gerät genau angesehen und den Test auf Video festgehalten.

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Das kann die smarte Kamera von Instar.

Vernetzte Kamera, Bewegungsmelder, Lautsprecher: Smarte Sicherheitssysteme sind beliebt. Bis 2020 soll dem Smart Home-Markt der endgültige Durchbruch zum Massenmarkt gelingen, wie eine Experten-Analyse des Beratungsunternehmens Kotschi Consulting zeigt. TGA nimmt dies als Anlass, um die smarte Überwachungskamera von Instar zu testen.

 Beim Modell Instar IN-8015 handelt es sich um eine WLAN- und IP-Kamera für den Innenraum. Die Kamera kann also nicht nur per WLAN mit dem Internet verbunden werden, sondern auch direkt über ein Netzwerkkabel mit dem Router kommunizieren. Die Verwendung als IP-Kamera ermöglicht eine stabile Internetverbindung, bedeutet aber gleichzeitig auch, dass das Gerät nur in einem begrenzten Umkreis aufgestellt werden kann. Die mögliche Wahl zwischen WLAN- und Netzwerk-Verbindung ist aber bei Weitem nicht das einzige Feature, das die Instar-Kamera mit sich bringt.

Großzügiger Lieferumfang

Hauptbestandteil des Lieferumfangs ist natürlich die smarte Kamera. Neben dem Gerät selbst sind auch eine Wandhalterung sowie Montagematerial, ein Justagering für das Objektiv, eine 16 Gigabyte MicroSD, eine Antenne, ein Netzwerkkabel und ein Netzteil vorhanden. Dank des Montagematerials kann die Kamera auch platzsparend an einer Innenwand befestigt werden.  

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Die Innenkamera macht einen sehr robusten Eindruck. Sie ist sorgfältig verarbeitet und der schwere Fuß des Geräts bietet guten Halt. Die hochwertige Verarbeitung des Produkts spiegelt sich im Preis wider: Knapp 230 Euro kostet die Instar-Kamera. 

Zuverlässiger Alarm

Dank des 1080p Panasonic CMOS Sensor wird dem Nutzer ein gestochen scharfes Bild, das problemlos vergrößert werden kann, geboten – auch bei mäßigen Lichtverhältnissen. Mit dem 90 Grad-Weitwinkelobjektiv und der Schwenk- und Neigefunktion der Kamera kann jede Ecke eines Raums abgedeckt werden. Insgesamt ist so eine Neigung von 100 Grad und eine Schwenkung von 350 Grad möglich. 

Die Kamera kann nicht nur HD-Bilder aufnehmen, sie fungiert gleichzeitig auch als Alarmanlage. Ein Bewegungssensor registriert Bewegungen im Innenraum und gibt, wenn die Kamera auf Alarmbereitschaft gestellt ist, ein Signal ab, sobald eine Bewegung erkannt wird. Um Fehlalarme zu vermeiden und absolute Sicherheit zu garantieren, besitzt die Kamera außerdem einen Infrarot-Sensor, der auf sich bewegende Wärmequellen reagiert. Das stärkt die Genauigkeit der Kamera. 

Gute-Nacht-Bild

Die Infrarot-Sensoren verbessern nicht nur die Alarmgenauigkeit der Kamera, sondern sorgen auch für ein gutes Bild bei Nacht. Selbst bei völliger Dunkelheit können dank der 850 Nanometer Infrarot-Dioden Details im Raum klar erkannt und zugeordnet werden. Absolute Sicherheit wird so auch nachts gewährleistet.

https://youtu.be/LBOXw2ia59U

Um einen maximalen Schutz zu erreichen, können über den Alarm I/O Ein- und Ausgang mehrere Kameras in das Alarmsystem eingebunden werden. Außerdem ermöglicht dieser Anschluss die direkte Verbindung mit einer Alarmanlage. So kann die Alarmanlage beim Registrieren eines unberechtigten Zutritts die Innenkamera aktivieren. 

Installation per WebUI

Anders als bei den bisherigen Testgeräten wird die Instar-Überwachungskamera nicht rein über eine App konfiguriert. Zusätzlich muss im Browser die integrierte Benutzeroberfläche WebUI zu Hilfe gezogen werden. Dem Anwender wird dort Schritt für Schritt der Installationsvorgang erklärt. Auf den ersten Blick wirkt der WebUI etwas umständlich, im Endeffekt konnte die Kamera dadurch aber besonders schnell und einfach installiert werden. Mittels Scans des QR-Codes am Gerät selbst, ist die Kamera dann auch schnell in der App ersichtlich. Sowohl die Verbindung per WLAN als auch mit dem Netzwerkkabel haben problemlos funktioniert. 

Simple App

Die zugehörige Instar-App ist sehr schlicht gehalten. Auf der Startseite wird ein Vorschaubild des jeweiligen Kamerabildes angezeigt. Nach einem kurzen Fingertipp darauf vergrößert sich das Bild und das Video kann im Vollbildmodus angesehen werden. Am linken, unteren Bildrand befinden sich vier Pfeile für die Navigation der Kamera. Auch die weiteren Einstellungen, wie Alarm und Ton, können links unten vorgenommen werden. 

Im Hauptmenü kann der Nutzer ältere Aufnahmen abrufen und die erweiterten Einstellungen vornehmen. Dort befindet sich auch der Alarmzeitplan, welcher vorgibt in welchem Zeitraum die Kamera registrierte Bewegungen melden soll. Insgesamt ist die App sehr intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet. Die Funktionalität ist damit top, am Design könnte noch etwas geschraubt werden. 

Fazit

Mit 230 Euro ist die Kamera von Instar deutlich teurer als beispielsweise die Kamera von Smartfrog. Der Preis ist aber durch die vielen Features und die hochwertige Verarbeitung gerechtfertigt. Die Instar-Überwachungskamera eignet sich dadurch für Nutzer, die ihren Innenraum permanent und zuverlässig sichern wollen. Die Alarmfunktionen der Kamera sind zuverlässig und durch die Push-Benachrichtigungen wird der Nutzer jederzeit über mögliche Einbrüche informiert. 

Für Hausbesitzer ist vor allem der I/O Ein- und Ausgang interessant, durch den sich ein allumfassendes Sicherheitsnetzwerk aufbauen lässt. Innen- und Außenkameras sowie die Alarmanlage können so miteinander verbunden werden, wodurch das gesamte Haus optimal geschützt ist. Wer bereit ist in die Instar-Kamera zu investieren, wird jedenfalls große Freude daran haben.

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