Reinigung

So senkt das World Trade Center in Amsterdam seine Reinigungskosten auf ein Minimum

Im WTC Amsterdam konnte der Stundenaufwand zur Reinigung der Sanitärbereiche um 27 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig stieg die Verfügbarkeit von Papierhandtüchern und Toilettenpapier auf 100 Prozent. Und das alles dank einer smarten Software.

Mit einer Facility-Management-Software konnten die Arbeitsprozesse im WTC Amsterdam effizienter gestaltet und der Nutzerkomfort gesteigert werden.

Das World Trade Center WTC in Amsterdam bietet eine Arbeitsfläche von mehr als 125.000 Quadratmeter und beherbergt über 350 verschiedene Unternehmen. Bis zu 6.000 Beschäftigte verbringen ihren Arbeitstag in den neun Türmen des WTCs. 2020 soll sogar noch ein zehnter Turm dazukommen. Damit ist das WTC Amsterdam das größte Multi-Tenant-Bürogebäude in den Niederlanden.

Mehr Effizienz und Zufriedene Nutzer

Besondere Gebäude erfordern besondere Technologien. Die D&B Facility Group, die seit 2015 für die Reinigung des Gebäudekomplexes zuständig ist, setzt deshalb auf automatisierte Prozesse. Sensoren liefern Informationen über die Anzahl der Besucher und darüber, wann Papier- oder Seifenspender nachgefüllt werden müssen. Dadurch kann leichter auf Stoßzeiten reagiert werden, während weniger genutzte Räume für eine Reinigungsrunde ausgelassen werden können. Seit Beginn des Jahres nutzt D&B nun die Facility-Management-Software Tork EasyCube. Dank intelligenter Sensortechnologie und digitaler Vernetzung konnte der Stundenaufwand zur Reinigung der Sanitärbereiche in dem Handelszentrum um 27 Prozent reduziert werden, während die Verfügbarkeit von Papierhandtüchern und Toilettenpapier auf 100 Prozent gestiegen ist. Die Anzahl der Reklamationen wurde seit dem ersten Einsatz der Software bedeutend minimiert.

Elmer Engel, Business Line Manager bei D&B: „Ist heute eine zweite oder dritte Reinigungsrunde notwendig? Diese Frage konnten wir bisher nicht richtig beantworten. Solche Unwissenheit hat unsere Arbeit oft eingeschränkt. Inzwischen wollen wir nicht mehr auf die Daten verzichten, die uns eine Fülle an wertvollen Informationen liefern. Wir treffen Entscheidungen nun auf der Grundlage von Fakten, nicht von Spekulationen.“