Trinkwasserqualität

Trinkwasserverunreinigungen häufen sich in Niederösterreich

In den vergangenen Monaten kam es in mehreren Gemeinden Niederösterreichs zu Übertretungen der Höchstwerte verschiedener Bakterien und Keime im Trinkwasser. Die Gemeinden konnten das unbehandelte Leitungswasser nicht nutzen.

In Niederösterreich sind einige Gemeinden von Verschmutzungen im Trinkwasser betroffen.

Immer häufiger kommt es im Bundesland Niederösterreich zu Verunreinigungen im Trinkwasser. Erst vergangene Woche berichtete die Gemeinde Lanzenkirchen von leicht erhöhten Werten von Ecoli und coliformen Bakterien. Daraufhin wurden die Leitungen in der Gemeinde durchgespült. Die Bürger wurden gebeten das Wasser vor dem Trinken und Kochen vorsichtshalber mindestens drei Minuten lang abzukochen. Bereits wenige Tage darauf gab die Gemeinde Entwarnung, das Trinkwasser hat wieder seine gewohnte Qualität. 

Landesweite Verunreinigungen

In Eggendorf im Thale wurden bei der jährlichen Untersuchung ebenfalls erhöhte Werte von coliformen Bakterien sowie Enterokokken, also Fäkalkeime, ermittelt. Eggendorf wird mit Wasser aus Wiener Neustadt und Baden versorgt. Nach Feststellung der Verunreinigungen setzte sich die Gemeinde umgehend mit dem Wasserlieferanten in Verbindung. Auch hier wurden die Leitungen durchgespült und eine Chlorierung wurde aufgebaut. 

Mitte Juni musste auch in Kürnberg das Wasser abgekocht werden. Ebenso wie in Eggendorf wurden coliforme Bakterien und Enterokokken gefunden. Außerdem wurden in Baden im Juni Fäkalkeime im Wasser gefunden. Die Trinkwasserwerte konnten jedoch in beiden Gemeinden schnell wieder verbessert werden.

Verwandte tecfindr-Einträge