Trinkwasserhygiene

Verminderte Legionellen-Gefahr durch automatischen Hygienespüler

218 Menschen erkrankten im vergangenen Jahr in Österreich an einer durch Legionellen verursachten Lungenentzündung. Im schlimmsten Fall kann eine Infektion tödlich enden. Hygienespüler sollen dabei helfen, das Infektionsrisiko zu verringern.

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Bei Gefahren während der täglichen Körperhygiene denkt man wohl eher an das Ausrutschen in der Dusche. Doch auch Bakterien stellen ein hohes Risiko dar.

Die Legionellose ist eine häufig unterschätzte Infektionskrankheit, die bei rund 15 Prozent der Infizierten zum Tod führt. Die Infektion erfolgt durch Legionellen - Bakterien die sich im Trinkwasser ansammeln und über die Atemwege aufgenommen werden. Vor allem Stagnation in Wasserrohren und Temperaturen zwischen 25 und 55 Grad führen zur Legionellen-Bildung.

Vor allem bei selten genutzten Leitungen wie in Ferienhäusern stagniert das Wasser lange und die Legionellen-Gefahr erhöht sich. Abhilfe können hier Hygienespülungen leisten. Geberit bietet deshalb nun die Hygienespülung Rapid an. Diese soll das Wasser in Bewegung halten und somit die Gefahr einer Infektion verringern.

Die Bauform der Hygienespülung ist sehr kompakt und durch den netzunabhängigen Betrieb mit Batterie kann das Gerät schnell und einfach angebracht werden. In den Voreinstellungen ist eine Spüldauer von zwei Minuten alle 24 Stunden installiert. Das Spülintervall kann aber manuell und stufenlos variiert werden. Bis zu 15 Minuten kann die Spüldauer dabei betragen. Außerdem lässt das Gerät sich einfach wieder entfernen und an anderer Stelle erneut einsetzen.

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