AK warnt vor überstürzter Kündigung

Warum betroffene Mitarbeiter der Liman-Insolvenz nicht voreilig kündigen sollten

Die Welser Reinigungsfirma Liman ist zahlungsunfähig. 2,4 Millionen Euro Schulden hat das Unternehmen angehäuft. Die betroffenen Mitarbeiter sollten sich eine Kündigung aber noch einmal gut überlegen.

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2,4 Millionen Euro an Schulden haben sich bei der Welser Reinigungsfirma Liman angehäuft. Die AK rät jedoch von einer voreiligen Kündigung ab.

Das Reinigungsunternehmen Liman mit Sitz in Wels war bereits 2013 schon einmal insolvent, hat die Verpflichtungen dann aber erfüllt. Nun haben sich erneuet hohe Forderungen bei Finanzamt und Krankenkasse gehäuft, sodass das Unternehmen nun erneut in die Insolvenz gerutscht ist.

220 Mitarbeiter und 64 Gläubiger sind davon betroffen. Die Arbeiterkammer rät den Beschäftigten jedoch das Arbeitsverhältnis nicht überstürzt aufzulösen. Momentan wird an einer Fortführung des Unternehmens gearbeitet.  „Sollte dennoch jemand sein Arbeitsverhältnis früher beenden wollen, raten wir dringend, sich vorher beraten zu lassen, damit keine Ansprüche verloren gehen“, empfiehlt AK-Präsident Johann Kalliauer.

Nicht nur die Rechtsberatung, sondern auch eine allenfalls notwendige Rechtsvertretung durch die AK ist für die Beschäftigten kostenlos.

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