Tagung

Warum Energieeffizienz im Krankenhaus nicht vernachlässigt werden darf

Kaum ein anderes Gebäude verbraucht so viel Energie wie ein Krankenhaus. Trotzdem wird meist wenig für die Energieeffizienz von Spitälern getan. Dieses Problem wird im Mai bei der fünften Energie im Krankenhaus Tagung beleuchtet.

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Rund 200 Bauherren und Planer werden an der fünften "Energie im Krankenhaus"-Tagung im Mai in Wien teilnehmen. 

„In einem Krankenhaus wird extrem viel Energie benötigt und das wird sich auch in den nächsten Generationen nicht ändern. Kein anderes Gebäude verbraucht so viel Energie. Gerade deshalb ist es so wichtig, hier anzusetzen und eine Lösung zu finden“, erklärt der amerikanische Krankenhaus-Planer Walter Vernon im Interview mit TGA. Rund 8.000 Terajoule Energie verbrauchen Österreichs Krankenanstalten pro Jahr. Das sind in etwa 0,7 Prozent des gesamten österreichischen Energieverbrauchs. 

Wie Krankenhäuser verantwortungsvoll mit Energie umgehen können und welche Energieeffizienz-Maßnahmen getroffen werden können, behandeln deshalb nationale und internationale Experten auf der fünften "Energie im Krankenhaus"-Tagung der WEKA Industrie Medien.

Ökonomische und finanziell sinnvolle Planung

Neben Walter Vernon wird auch Josef Strohmaier, Projektleiter des Krankenhauses Oberwart auf der Tagung referieren. Das Krankenhaus Oberwart befindet sich noch am Anfang der Entwurfsplanung. Im Fokus steht bei der Planung das Zusammenspiel aus Funktionalität und ökonomischer Sinnhaftigkeit. "Neben der Projektvorstellung wird der Planungsansatz des Bauherrn unter dem Motto 'Leistbares Krankenhaus' vorgestellt. Es ist Ziel- und Planungsvorgabe die Technik so einfach und robust als möglich zu gestalten", beschreibt Strohmaier seinen Vortrag bei die Veranstaltung.

White Paper zum Thema

Über 200 Bauherren, Planer, Krankenhausbetreiber und Anlagenbauer werden bei der Energie im Krankenhaus Tagung am 15. Mai teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie unter energieimkrankenhaus.at.

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