Badplanung auf neuem Level

Warum Virtual Reality die Zukunft der Badezimmergestaltung sein könnte

Derzeit noch ein teurer Luxus, könnte die Badplanung mittels Virtual Reality in Zukunft etwas ganz Alltägliches sein. Zumindest wenn die Technologie für alle erschwinglich ist.

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Mit einer Virtual Reality-Brille können Neubadbesitzer in spe bereits vor Baubeginn einen Blick auf ihr neues Badezimmer werfen.

Dass die digitale Technik auch in der Sanitär-Branche immer mehr Einzug erhält, sieht man an den zahlreichen Smart Home-Lösungen fürs Badezimmer. Egal ob Wassertemperatur in der Dusche oder die Toilette: Für nahezu alle sanitären Einrichtungen gibt es digitale Lösungen. In der Badplanung geht die Digitalisierung allerdings noch einen Schritt weiter.

https://youtu.be/Hz6PJ82xyKA

Das Cyber Bad

Unter Virtual Reality, kurz VR, versteht man virtuelle 3D-Ansichten, die es ermöglichen, geplante Bäder aus den verschiedensten Winkeln wahrnehmen zu können. Bisher konnten Bad-Pläne nur aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Mit einer VR-Brille ist es, als würde man den Raum betreten. Man kann Boden und die Fliesen sehen, die geplante Toilette inspizieren oder schauen ob die Armatur auch wirklich zu den Badmöbeln passt. Damit bieten sich im ganzheitlichen Badezimmer-Design vollkommen neue Möglichkeiten.

White Paper zum Thema

https://youtu.be/wK4VM5886uY

Missverständnisse werden reduziert

Wenn der Kunde bereits vor Baubeginn die Möglichkeit hat, das Badezimmer zu betreten, können Wünsche und Vorstellungen klarer wiedergegeben werden, was Missverständnisse zwischen Kunden und Planern reduziert. Auch für den Fachhandwerker hat das Vorteile: Der Installateur kann Trinkwasser-Anschlüsse besser planen und dem Kunden veranschaulichen, welche Installationen realisierbar sind.

https://youtu.be/SCrkZOx5Q1M

Badezimmer-Führung für die ganze Familie

Für den Kunden gibt es noch einen weiteren Vorteil: Nach der gemeinsamen Planung kann der Neubadbesitzer in spe Familie und Freunde virtuell durch sein zukünftiges Badezimmer führen. Mit einem Zugangscode und einer VR-Brille soll das Badezimmer jederzeit schon vor der Fertigstellung betreten werden können. Bisher ist die VR-Technologie noch nicht vollkommen ausgereift und zudem sehr teuer. Deshalb wird sie heute meist nur für Großprojekte genutzt. Bis der Installateur mit der VR-Brille beim Kunden auftaucht wird es also noch etwas dauern. Das Endziel ist aber klar: Zukünftig soll der Installateur gemeinsam mit dem Kunden das Bad virtuell zusammenbauen.


https://youtu.be/-VtDEMVUBjE


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