Aus TGA 9: Heizen - morgen

Was trägt die Heizindustrie zur Wärmewende bei?

Wird vom Heizen der Zukunft gesprochen, so steht eine Eigenschaft im Mittelpunkt: Die CO₂-Emissionen, oder vielmehr ihre Abwesenheit. Welche Technologien sich langfristig behaupten werden, ist diskutabel, wie eine Umfrage in der Heizindustrie zeigt.

Der Gebäudebereich spielt eine entscheidende Rolle, sollen die ambitionierten Ziele des europäischen Green Deals erreicht werden. Die Energieversorgung soll sich in neu errichteten Gebäuden ohne CO₂-Emissionen vollziehen. Das „Aus“ fossiler Energieträger im Neubau ist im Regierungsprogramm 2020-2024 festgeschrieben, in der Sanierung soll dem kurzfristigen Öl- ein längerfristiger Gasausstieg folgen.

Was trägt die Heizindustrie dazu bei, diese Ziele umzusetzen? Und: Sind diese überhaupt zu realisieren? In welche Richtung entwickeln sich die einzelnen Unternehmen und welche Technologien werden sich ihrer Meinung nach in Neubau und Sanierung durchsetzen? Diese Fragen haben wir der österreichischen Heizungsbranche gestellt – und das sind die Antworten.

Noch nicht genug? Zu den Statements aus den Branchenverbänden!

Bild 2 von 14
© Hoval

Christian Hofer, Geschäftsführer von Hoval in Österreich

Der Ausstieg aus fossilen Technologien wird den Trend zur Verknappung der Montageressourcen noch weiter verstärken. Als Unternehmen sieht sich Hoval daher gefordert, seine Partnerbetriebe mit Lösungen zu unterstützen, die einfach und schnell zu installieren sind. Ein Beispiel dafür ist die Heizungssanierung zum Fixpreis mit QuickFix, die eine deutliche Erleichterung in der Geschäftsanbahnungsphase mit sich bringt. Denn der Dreh- und Angelpunkt dabei ist, unsere Partner zeitlich zu entlasten!

Ein weiteres Beispiel ist die Monoblock-Luftwärmepumpe Belaria pro compact, die wir letztes Jahr auf den Markt gebracht haben. Durch den integrierten 300-Liter-Trinkwasserspeicher und den 100-Liter-Pufferspeicher ist sie besonders schnell zu montieren, da wir quasi ein ganzes Heizhaus liefern. Doch auch in puncto Nachhaltigkeit hat unser Neuzugang einiges zu bieten. Mit dem Kältemittel R290 und seinem GWP von 3 entspricht die Belaria pro schon jetzt den gesetzlichen Bestimmungen der Zukunft. Auch wenn der Siegeszug der Wärmepumpen ungebrochen scheint, bemerken wir derzeit eine stärkere Nachfrage nach Pelletsheizungen.

Wir sind überzeugt davon: Nur mit einem Mix verschiedener Wärmeerzeuger wird es gelingen, den Green-Deal zu stemmen! Damit nachhaltige Energielieferanten wie Wärmepumpe, Pelletskessel, Fernwärme oder Solarthermie effizient laufen – besonders dann, wenn sie sich in bivalenten Systemen ergänzen – bedarf es einer intelligenten Regelungstechnik. Die modulare Systemregelung TopTronic E von Hoval ermöglicht das. Durch die integrierte Online-Wetterdaten-Prüfung in Echtzeit hilft sie dem Endkunden außerdem, Kosten zu sparen und den Energieverbrauch zu minimieren. 

Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© Vaillant/Anna Stöcher

Christian Buchbauer, Leiter Marketing & Produktmanagement Vaillant Group Austria GmbH

Die Heizung von Morgen beruht auf klimafreundlichen Technologien, garantiert Nachhaltigkeit, arbeitet höchst effizient und sorgt durch Konnektivität für ständige Betriebssicherheit – daher liegt der große Fokus weiterhin auf unserer Wärmepumpentechnologie.

Dennoch sind Offenheit für unterschiedliche Energieträger, Erhalt der bestehenden Infrastruktur sowie der Einsatz neuer Technologien die Grundlage für einen sicheren Weg in der Energiewende. Wir als Vaillant beraten unsere Kunden energieträgerunabhängig. Neben flüsterleisen Luft- oder Sole-Wärmepumpen bietet unser Portfolio auch zahlreiche andere nachhaltige Systeme, wie Solar- und PV-Anlagen.

Das Gas von heute ist nicht das Gas von morgen – davon sind wir überzeugt. Unsere modernen Gasbrennwertgeräte, kombiniert mit einer Wärmepumpe und/oder Solaranlage, eignen sich hervorragend als intelligentes, umweltfreundliches und kostenbewusstes Hybridsystem. Sie sind nicht nur hocheffizient, sondern im Übrigen schon heute fit für die Energiewende des Gas-Sektors. Unsere „Green Gas ready" Geräte funktionieren bereits mit Grünem Gas, wie etwa Biogas, einwandfrei und auch für die Beimischung von Wasserstoff ins Gasnetz sind unsere Geräte, wie beispielsweise unsere neue ecoTEC exclusive, bereits heute einsetzbar.

Die Hinwendung zu den Erneuerbaren ist Kern unserer Philosophie. Dank unseres breiten multienergetischen Produktportfolios haben wir die Möglichkeit individuelle System-Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle aus einer Hand anbieten zu können.

Verantwortung gegenüber der Umwelt, unserer Gesellschaft und unseren Mitarbeitenden gehört zu unserer DNA und basierend darauf haben wir das Nachhaltigkeitsprogram SEEDS entwickelt. Unser Ziel ist es, bis 2030 die CO₂-Emissionen des Unternehmens zu halbieren und unvermeidbare Emissionen werden durch Aufforstungsprojekte ausgeglichen. Denn für uns gilt: Wir sorgen für ein besseres Klima. In jedem Zuhause und unserer Umwelt.

© Hoval

Christian Hofer, Geschäftsführer von Hoval in Österreich

Der Ausstieg aus fossilen Technologien wird den Trend zur Verknappung der Montageressourcen noch weiter verstärken. Als Unternehmen sieht sich Hoval daher gefordert, seine Partnerbetriebe mit Lösungen zu unterstützen, die einfach und schnell zu installieren sind. Ein Beispiel dafür ist die Heizungssanierung zum Fixpreis mit QuickFix, die eine deutliche Erleichterung in der Geschäftsanbahnungsphase mit sich bringt. Denn der Dreh- und Angelpunkt dabei ist, unsere Partner zeitlich zu entlasten!

Ein weiteres Beispiel ist die Monoblock-Luftwärmepumpe Belaria pro compact, die wir letztes Jahr auf den Markt gebracht haben. Durch den integrierten 300-Liter-Trinkwasserspeicher und den 100-Liter-Pufferspeicher ist sie besonders schnell zu montieren, da wir quasi ein ganzes Heizhaus liefern. Doch auch in puncto Nachhaltigkeit hat unser Neuzugang einiges zu bieten. Mit dem Kältemittel R290 und seinem GWP von 3 entspricht die Belaria pro schon jetzt den gesetzlichen Bestimmungen der Zukunft. Auch wenn der Siegeszug der Wärmepumpen ungebrochen scheint, bemerken wir derzeit eine stärkere Nachfrage nach Pelletsheizungen.

Wir sind überzeugt davon: Nur mit einem Mix verschiedener Wärmeerzeuger wird es gelingen, den Green-Deal zu stemmen! Damit nachhaltige Energielieferanten wie Wärmepumpe, Pelletskessel, Fernwärme oder Solarthermie effizient laufen – besonders dann, wenn sie sich in bivalenten Systemen ergänzen – bedarf es einer intelligenten Regelungstechnik. Die modulare Systemregelung TopTronic E von Hoval ermöglicht das. Durch die integrierte Online-Wetterdaten-Prüfung in Echtzeit hilft sie dem Endkunden außerdem, Kosten zu sparen und den Energieverbrauch zu minimieren. 

© Viessmann

Peter Huber, Geschäftsführer Viessmann Österreich

Wir von Viessmann sind bereit für das Heizen von Morgen. Der neue Brennwertkessel Vitoladens 300-C ist „Green Fuels Ready“ und kann mit treibhausgasreduzierten, flüssigen Energieträgern betrieben werden. Mit Effizienzklasse A weist er einen exzellenten CO₂-Fußabdruck auf. Das erklärte Ziel der EU die CO₂-Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren, gelingt nur ohne fossile Energien. Hier ist Wasserstoff der Schlüssel zu CO₂-freier Wärme und Strom. Die H₂-ready Gas-Brennwertgeräte Vitodens können schon heute bis zu 30 Prozent Wasserstoff-Anteil im Erdgas effizient in Wärme umwandeln und sind damit fit für die Zukunft.

Energiemanagement ein weiterer Punkt in der Energiewende, mit der ViCare-App lassen sich alle verbundenen Geräte im Haus wie Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Stromspeicher ressourcenschonend und energieeffizient einsetzen.

Wärmepumpen sind zukunftssicher – so viel ist klar. Doch bisher stellte die Nutzbarkeit der vorhandenen Heizkörper oft eine Herausforderung dar. Die neue Generation Vitocal löst dieses Problem mit einer Vorlauftemperatur bis zu 70 °C. Nachhaltigkeit ist unsere Überzeugung und deshalb verwenden wir das umweltfreundliche „grüne“ Kältemittel R290 (Propan). Viessmann bietet in jedem relevanten Bereich nicht nur zukunftssichere, sondern auch nachhaltige, einfach zu bedienende Lösungen an.

© foto-hoefinger.at/Bosch

Helmut Weinwurm, Gesamtleiter Bosch Thermotechnik Österreich

Seit vielen Jahren arbeiten wir daran, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Seit 2020 ist die gesamte Bosch-Gruppe mit ihren weltweit über 400 Standorten klimaneutral. Wir begrüßen die ehrgeizigen Klimaziele der EU. Diese zu erreichen, ist die größte Herausforderung der Heiztechnik-Branche und gleichzeitig eine große Chance. Unsere Antwort heißt Multi-Technologie: Es wird nicht die eine Lösung für alle Gebäude geben. Der Multi-Technologie-Ansatz ist die beste Möglichkeit, die Klimaziele in den Gebäuden schnell und effizient zu erreichen. Und der Gebäudebereich muss in die politischen Weichenstellungen einbezogen werden, denn immerhin entsteht in Gebäuden ein Drittel der CO₂-Emissionen.

Bosch Thermotechnik ist ein Vollsortimenter und Multi-Technologie-Anbieter. Mit unseren Marken „Buderus“ und „Bosch“ können wir jedes Gebäude in ein energiesparendes Zuhause verwandeln. Mit Wärmepumpen und Wasserstoff-Heizgeräten forcieren wir zwei zentrale Technologiepfade. Auch Verbrennungsgeräte werden in den nächsten Jahrzehnten wichtig bleiben, deshalb investieren wir auch in H₂-ready-Heizsysteme. Mit unseren innovativen Produkten für Defossilisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung werden wir die Energiewende im Gebäudesektor auch zukünftig vorantreiben. Nur so können wir Klimakomfort, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit vereinen.

© Ökofen

Stefan Ortner, Geschäftsführer Ökofen

Der Green-Deal ist ein bedeutender Entschluss der Europäischen Kommission und bereitet den Weg für ein klimaneutrales Europa. Die Klimakrise ist aktuell so deutlich zu spüren wie nie zuvor und die gravierenden Folgen dieses Wandels hat die Flutkatastrophe in Deutschland erst vor kurzem dramatisch gezeigt. Die ambitionierten Ziele des Abkommens, sowie einen echten Wandel schaffen wir als Gesellschaft aber nur gemeinsam und das benötigt ein konsequentes Umsetzen der Maßnahmen. Ein fossiles „Weiter so“ wie bisher kann und wird es daher nicht geben.

Eine wirkliche Alternative mit dem größten Effekt auf die Umwelt bietet im Privatbereich die ökologische Wärmeerzeugung, also der Wechsel von fossiler Energie auf eine umweltfreundliche Lösung wie eine Pelletsheizung - und das geht auch meist sehr einfach und ganz ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Wir sind überzeugt, dass wegweisende innovative Lösungen wie unsere ZeroFlame Verfeuerungstechnologie dabei extrem wichtig sind, um den Umstieg von fossiler auf grüne Wärme noch einfacher, sauberer und effizienter zu machen. Das ist unser Antrieb das Heizen mit Pellets immer weiter zu perfektionieren.

Den Weg zur Klimaneutralität gehen wir mit Mut und Entschlossenheit an und arbeiten täglich daran, unseren Kindern und Enkelkindern einen lebenswerten Planeten übergeben können.

© bösch

Martin Köb, Bereichsleiter Produktmanagement bei bösch heizung.klima.lüftung

Wir fokussieren unser Portfolio auf Wärmeerzeuger ohne CO₂-Ausstoß, wobei diese nicht neu im Produktportfolio sind. Aber der Schwerpunkt verschiebt sich natürlich deutlich. Neben dem kleinen Leistungsbereich wird sehr viel darangesetzt, auch Lösungen für den großen Leistungsbereich zur Verfügung zu stellen. Gefragt sind insbesondere Wärmepumpen, die auch geeignet sind für den Sanierungsbereich (hohe Vorlauftemperaturen sind aufgrund der Gegebenheiten vor-Ort einfach eine Anforderung). Herausforderungen sind vor allem im urbanen Raum zu erwarten, d.h. kaum ein Platzangebot zur Aufstellung einer außen-aufgestellten Maschine, Bohrungen nicht immer möglich und Platzangebot für die Biomasse fehlt. Wir plädieren für eine Technologie-Offenheit, damit sozial- und wirtschaftlich verträgliche Lösungen entstehen, gleichzeitig aber der CO₂-Ausstoß von bestehenden Anlagen massiv reduziert wird.

Wie erwähnt, der Fokus verschiebt sich auf die erneuerbaren Energieträger. Das verbreiterte Wärmepumpen Sortiment bietet Geräte im EFH-Bereich für Neubau (kleine Heizleistungen) und für die Sanierung (flexible Aufstellung und hohe Vorlauftemperaturen). Und auch für Anwendungen mit mehr Leistungsanforderung (Industrie, etc.) bieten wir Lösungen mit Wärmepumpen an. Im Bereich Biomasse geht die Entwicklung stark in Richtung Pelletsheizung, vor allem deshalb, weil die Kunden auch den entsprechenden Komfort wünschen. Aber natürlich beobachten wir auch neue Technologien und Trends in der Wärme- und Kälteerzeugung.

Der Trend geht im Einfamilienhaus bei Neubau ganz klar in Richtung Wärmepumpe. Auch bei den großen Anwendungen geht die Reise derzeit in Richtung Wärmepumpen (Kaskaden). Im Bereich Sanierung – vor allem Öl-Sanierungen – sind Pelletsheizungen ebenfalls sehr beliebt, da durch die Demontage des Ölkessels ausreichend Platz für das Pelletslager geschaffen wird.

© Austria Email

Mag. Kerstin Ehgartner, Abteilungsleitung Marketing Austria Email

Bereits im AE-Produktportfolio enthalten sind Alternativenergie-Produkte für den Neubau und die Sanierung. Wärmepumpen alle Art, Luftwärmepumpen für Heizen-Warmwasser-Kühlen-Pool, Brauchwasserwärmepumpen, Erdwärmepumpen, Wärmepumpen für Gewerbe und Hotellerie, sowie Speicher wie etwa der HRS-Speicher, der kombiniert mit einer Wärmepumpe Vorteile bietet. Weiters spielen hier auch hochwertige Speicherisolierungen, wie eine energieeffizienten Polyesterfaservliesisolierung ECO SKIN für Pufferspeicher, oder eine HFO-Schaumisolierung für Standspeicher eine wichtige Rolle.

Die Ziele des europäischen Green Deals sind unserer Meinung nach durchaus realisierbar, wenn das Gesamtpaket stimmt, reine Einzelmaßnahmen werden nicht zum gewünschten Erfolg führen. Es ist einerseits der Austausch überalterter Heizungssysteme, andererseits braucht es dazu auch weiterhin die entsprechenden Unterstützungen, um eine Sanierung für jeden möglich zu machen, sprich Förderungen, Absetzbarkeit von der Steuer…

Die Entwicklungen in der Austria Email Gruppe gehen Richtung weiteren Ausbau des Wärmepumpenbereichs (z.B. Einführung einer Monobloc Wärmepumpe) sowie smarten Warmwasserbereitern und -speichern zur Nutzung von alternativen Energien und zur aktiven Entlastung der Stromnetze mit IoT und Big-Data-Funktionen bei gleichzeitiger Erhöhung des Kundenkomforts. Der Mehrwert für den Kunden und der Bereich Umwelt, Klima, Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes werden auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Produkte stehen. ECO GRID, ein neuer smarter Speicher, fungiert als grüne Batterie und sorgt für Dekarbonisierung.

Unserer Ansicht nach werden sich Wärmepumpen im Neubau und der Sanierung durchsetzen. Es besteht nach wie vor der Irrglaube, dass Wärmepumpen für die Sanierung nicht geeignet sind, ganz im Gegenteil, sie sind auch für die Sanierung das geeignete Produkt, sind platzsparend, verursachen kein CO₂, sind geruch- und emissionsarm. Und vor allem für den mehrgeschossigen Wohnbau werden smarte Elektrospeicher als grüne Batterien eine bedeutende Rolle Richtung Umwelt/Klima spielen.

© Stiebel Eltron

Thomas Mader, Geschäftsführer Stiebel Eltron Österreich

Im Gebäude hat die Heizung den größten Energiehunger. Rund 80 % der verbrauchten Energie im Haushalt gehen auf das Konto der Wärme- und Warmwassererzeugung. Die Wärmepumpe ist dabei der Schlüssel zur Energiewende im Gebäudesektor. Die umweltfreundlichen Geräte sind vollwertige Heizungen und können nicht nur in Neubauten effizient für Warmwasser und Heizung sorgen – auch im Altbau sind sie das Mittel der Wahl, um umweltfreundlich und effizient zu heizen. Aus einer Kilowattstunde Strom macht die Wärmepumpe mittels Umweltenergie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser rund drei bis fünf Kilowattsunden Wärme. Diese Effizienz ist unschlagbar. Hartnäckig halten sich Vorurteile, Wärmepumpen seien nur in Verbindung mit einer Fußbodenheizung oder einer Modernisierung des Gebäudes sinnvoll – das ist aber Unsinn. Effiziente Wärmepumpen sind längst in der Lage, einen Altbau, auch wenn die Wärme über Heizkörper oder Radiatoren verteilt wird, effizient zu beheizen.

Das Verbot von Ölheizungen war daher schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Entscheidung zeigt den Bürgern: Das Verbrennen von Öl und Gas hat keine Zukunft. Zukunftssichere Heizungen sind umweltfreundlich – ohne fossile Brennstoffe. Um die Ziele des Green Deal im Gebäudebereich zu erfüllen, ist eine noch klarere Positionierung pro Wärmepumpe seitens der Politik notwendig. Viel Zeit bleibt nicht, schließlich haben Wärmeerzeuger eine Lebensdauer von rund 20 Jahren. Wer also heute noch eine Gasheizung installieren lässt, stößt schlimmstenfalls noch 2040 zu viel CO₂ aus.

© Onidji - stock.adobe.com

Gerald Nussbaumer, Leitung Verkauf und Marketing KNV

Klimaschutz geht uns alle an. KNV fühlt sich verpflichtet, einen Betrag für eine saubere und bessere Welt zu leisten. Deswegen entwickeln, produzieren und vertreiben wir umweltfreundliche Wärmepumpen und Energiesysteme, die CO₂ einsparen, weniger Energie verbrauchen und die Umwelt entlasten.

Zahlreiche modernisierte Gebäude verfügen zwar über neue Fenster oder zusätzliche Isolierung, werden aber noch mit einem veralteten Heizsystem betrieben. Diese stoßen Unmengen an CO₂ in die Atmosphäre aus und treiben so die Klimaerwärmung voran. Ersetzt man fossile Heizungen jedoch durch Wärmepumpen von KNV, reduziert das die Emission von CO₂ deutlich. Das liegt daran, dass unsere innovativen Systeme frei verfügbare Energie im Erdreich bzw. in der Außenluft auf intelligente Weise nutzen. Damit sind sie die erste Wahl für jeden, der Wert auf Nachhaltigkeit und hohen Wohnkomfort legt. Obwohl KNV als Teil der schwedischen NIBE-Gruppe enormes Know-how besitzt, steht das Unternehmen nicht nur für pure Technik, sondern auch für Verantwortung gegenüber der Umwelt. Wir verkaufen mehr als bloß Energiesysteme. Wir verkaufen Visionen.

In den letzten Jahren haben wir, obwohl der Markt in diesem Bereich kontinuierlich zurückgegangen ist, viel Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Erdwärme – Stichwort Ringgrabenkollektor – geleistet und damit auch unseren Marktanteil sowie den Absatz stetig ausgebaut. Da dieser Markt nun wieder wächst, erwarten wir uns durch den Technologievorsprung einen entsprechenden Erfolg. Daneben liegt ein großer Fokus auf der Sanierung von bestehenden Gebäuden bzw. fossilen Heizungen. Dort liegt der Schwerpunkt natürlich bei Luftwärmepumpen. Wir verkaufen aber auch in diesem Bereich immer mehr Erdwärmelösungen.

Darüber hinaus setzen wir schon immer auf Systemlösungen, die neben hoher Effizienz noch weitere Vorteile im Bereich Montageaufwand/Kosten, Platzbedarf, Optik sowie Vernetzung und Energiemanagement – Stichwort Smart Home – haben. Die Entwicklung der Technologie, der Produkte und vor allem der ganzeinheitlichen Systeme schreitet nach wie vor schnell voran und es gibt immer wieder neue Anwendungsfelder. Aus unserer Sicht ist die Wärmepumpe eine absolute Zukunftstechnologie. Vor diesem Hintergrund gibt es kaum Einschränkungen.

Speziell in der Sanierung gibt es aber noch Aufklärungsarbeit für die Wärmepumpe zu leisten. Mit einer modernen Wärmepumpe – und dabei ist es egal ob es sich um eine Erd- oder Luftwärmepumpe handelt – ist es kein Problem, im Falle einer Sanierung die erforderlichen Vorlauftemperaturen für die Beheizung mit Heizkörpern zu erzeugen. Die Effizienz der Wärmepumpen bleibt durch die moderne und hochentwickelte Technologie auch in diesem Anwendungsfall beeindruckend. Zum Thema Wärmepumpen im Altbau bzw. in der Sanierung gibt es vom Fraunhofer-Institut viele Feldstudien. Alle diese Studien führen zu dem Ergebnis, dass es für den Einsatz von Wärmepumpen im Altbau kaum praktische Einschränkungen gibt.

© Fläkt Group

Hans Berndt, Wärmepumpenspezialist bei der FläktGroup Austria

Die FläktGroup Austria GmbH bietet ein breites Spektrum im Bereich der Gebäudeheizung, Kühlung und Warmwasserbereitung sowie Lüftungstechnik an, Luft/Wasser, Sole/Wasser und Brauchwasserwärmepumpen haben eine hohe Akzeptanz bei den Konsumenten erreicht und sind heute nicht mehr der Exot und Wärmeerzeuger für technikverliebte Anwender.

Die Erreichung dieser Ziele ist mit einem enormen Kraftaufwand zu erreichen, hier spielen aber mehrere Faktoren eine Rolle:
- Die Vereinfachung der behördlichen Vorgaben zur Errichtung einer Wärmepumpenanlage, hier wäre z.B. das geforderte Einhalten von Schallwerten zu nennen, welche sich an Vorgaben der Behörden orientieren, die in vielen Wohngebieten aufgrund der dort vorhandenen, schon über den Pegeln einer Wärmepumpe liegenden, Grundschallpegeln nicht zu erreichen sind.
- Der Wegfall der Grundgrenze als entscheidender Punkt für eine schalltechnische Beurteilung und Übernahme der TA Lärm mit Messung am schutzbedürftigen Raum.
- Förderungen müssen weiter bestehen bleiben, erhöht werden und schneller vergeben werden.

In Sachen Effizienz liegen die heute verfügbaren Geräte auf einem durchweg sehr hohen Niveau, Hauptschwerpunkte sind die Schalloptimierung, Aussehen der Außenteile sowie das für den Benutzer wichtige Bedienteil der Geräte. Die FläktGroup Austria GmbH setzt zudem auf Kältemittel welche einen niedrigen GWP haben, unsere beiden jetzt schon erhältlichen CO₂ Luft/Wasser Wärmepumpen sind hierfür das beste Beispiel: Sehr hohe Austrittstemperaturen von weit über 75°C bei gleichzeitig hoher Effizienz und einem GWP von 1.

Welche Technologien werden sich Ihrer Meinung nach in Neubau und Sanierung durchsetzen?

Im Neubau ist das schon sehr deutlich die Wärmepumpe, egal ob als Luft/Wasser oder erdgebundene Varianten, hier hat sich die Technologie bereits durchgesetzt und andere, herkömmliche Wärmeerzeuger fast verdrängt. Zumal im Neubau auch die Kühlung immer mehr ein Thema ist, die Wärmepumpe ist das System welches ganzjährig ein angenehmes Raumklima erreicht und dem Nutzer einen sehr hohen Komfort bietet.

In der Sanierung ist das nicht so pauschal zu beantworten, hier muss das ja schon vorhandene Gebäude zu einer Wärmepumpenanlage passen, die FläktGroup Austria GmbH bietet aber mit entsprechenden Gerätevarianten für eine Vielzahl von Anforderungen eine entsprechende Lösung. Oftmals kann auch in der Sanierung durch den Einsatz von Gebläsekonvektoren eine Kühlung realisiert werden, das bietet einen Zusatznutzen und Mehrwert für den Anwender. Eine ausführliche, genaue und zielgerichtete Beratung, Planung und Ausführung sind das A und O, um auch in der Sanierung erfolgreich regenerative Energien einzusetzen.

© Eder Heiztechnik

Christina Eder, Eder Heiztechnik

Aus unserer Sicht geht es im Bereich CO₂-Einsparung im Gebäudebereich, um das richtige Reduzieren des Energiebedarfs durch gut geplante Bauweise sowie um die passende  Verwendung der unterschiedlichen Energieträger, am richtigen Einsatzort. Wir meinen nicht: Entweder oder, sondern sowohl als auch!

Damit ist gemeint, dass die jeweils am besten zu nutzende Energieressource am richtigen Ort eingesetzt werden kann:
- Die Nutzung von leitungsgebundener Energie, wie Fernwärme und auch Fernkälte in den verdichteten Gebieten
- Die Nutzung von elektrischem Strom im Bereich der „kleinen Einheiten“ mittels Wärmepumpe
- Die Nutzung von nachwachsenden Energieträgern Holz und Holzpellets im Bereich von Privatbau

Im Bereich der leitungsgebundenen Energie, sowohl durch Erneuerbare oder auch bei Müllverbrennungsanlagen ist eine enorme Optimierungsmöglichkeit gegeben, da man diese Anlagen im Ganzjahresbetrieb nutzen könnte. Im Winter für Fernheizung und im Sommer als Lieferant von Fernkälte; dieser Bereich ist besonders im Industriebereich enorm ausbaufähig, da es eine schier unbegrenzte Anzahl an Betrieben gibt, die nach wie vor die größte Menge an Abwärme ungenutzt in die Umwelt bringen.

In diesem Bereich besteht Handlungsbedarf, um den Ausbau durch Vorgaben, Anreize und Förderungen voranzutreiben. Als besonders positives Beispiel sehen wir in diesem Bereich die Wien Energie: Das allgemeine Krankenhaus AKH in Wien wird schon seit Jahrzehnten mit Fernwärme versorgt.  Gewonnen wird diese Wärme vorwiegend aus der Abwärme der Müllverbrennung im Heizwerk „Spittelau“. Seit kurzem wurde dieses Krankenhaus zusätzlich in der warmen Jahreszeit nun auch mit „Fernkälte“ beliefert - ein genialer Beitrag zur Ressourcennutzung und CO₂-Einsparung. Da wir die Zukunft besonders im urbanen Gebiet in solchen Projekten sehen, haben wir auch mit unserer Multicontrol Cool-Linie ein Produktsortiment geschaffen, das darauf optimal abgestimmt ist, denn solche Modelle lassen sich übers gesamte Bundesgebiet beliebig multiplizieren und können ein gewaltiger Beitrag sein, die zweite leitungsgebundene Energie - den elektrischen Strom - einsparen zu helfen, um ihn beispielsweise für Elektromobilität zur Verfügung zu haben.

© Franz Neumayr/Leopold

Stefan Gubi, Geschäftsführer Windhager Zentralheizung GmbH

Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist bei Windhager schon seit Mitte der 90er ein zentrales Thema. Wir haben uns seither auf die Entwicklung von Heizlösungen für Holzbrennstoffe konzentriert, die einen sauberen, nachhaltigen Betrieb mit erstklassigem Bedien-Komfort verbinden. Bestes Beispiel dafür ist unser Hackgutvergaser PuroWIN. Dank seiner speziellen Vergaser-Technik erreicht dieser Kessel Emissionswerte, die kaum messbar sind. Aber auch mit unseren nachhaltigen und sehr bedienerfreundlichen Pellets-Heizlösungen leisten wir einen großen Beitrag zur Energiewende. Unsere Pelletskessel haben in den letzten 20 Jahren schon zigtausende alte Ölheizungen ersetzt und den CO₂-Ausstoß damit entsprechend gesenkt. Für den Neubau bieten wir seit zwei Jahren besonders energieeffiziente Wärmepumpen, die sich einfach auch mit unseren Holz- und Pelletskesseln zu flexiblen Hybridanlagen kombinieren lassen. Diese sind sowohl für den Neubau als auch für die Heizungs-Sanierung perfekt geeignet. Mit all diesen Lösungen sind die Vorgaben und Ziele der Bundesregierung durchaus umzusetzen – wir sind jedenfalls bestens dafür gewappnet.

Ökologisierung, Nutzerfreundlichkeit und Digitalisierung lauten hier die drei essenziellen Schlagworte. Wir arbeiten laufend daran, die Emissionen unserer Heizkessel weiter zu minimieren während wir die Nutzungsgrade und die einfache Bedienung für den Betreiber weiter optimieren.  Auch die einfache Handhabung unserer Geräte für den Installateur – in Richtung „plug and heat“ wird laufend weiterentwickelt. Und last but not least spielt auch die fortschreitende Digitalisierung und damit die intelligente Einbindung der Heizung in das Smart Home eine wesentliche Rolle bei unserer Entwicklungsarbeit.

Aus unserer Sicht werden sich der Siegeszug der Wärmepumpe und die extrem starke Nachfrage nach Pelletsheizungen ungebremst fortsetzen. All jene, die darüber hinaus möglichst flexibel und unabhängig heizen wollen, finden mit unseren Hybridlösungen das „Non Plus Ultra“ ihrer Wärmeversorgung. Darüber hinaus glauben wir, dass es das EINE Heizsystem für die Zukunft, wie es in der Vergangenheit die Ölheizung war, nicht mehr geben wird. Gefragt sind vielmehr vielfältige, auf den Kunden zugeschnittene Lösungen, die den Gegebenheiten des Gebäudes und den persönlichen Anforderungen des Betreibers gerecht werden. Auch der Wunsch des Betreibers, möglichst energieautark zu heizen, wird zunehmend eine Rolle spielen.

© Panasonic

Roland Kerschbaum, Vertriebsleiter Österreich & Schweiz Panasonic Heating & Cooling Solutions Europe

Panasonic hat schon seit 2013 mit den T-CAP Geräten eine eigene Wärmepumpenserie, welche speziell in der Sanierung ihre Vorteile ausspielen kann und in Österreich bereits tausendfach erprobt ist. Aktuell bemühen wir uns, mittels Schulungen Fachhandwerker an unseren Erkenntnissen über den optimalen und effizienten Einsatz von Wärmepumpen in der Sanierung, teil haben zu lassen.

Beim Neubau ist der Ausstieg aus fossilen Energieträgern bereits nahezu vollzogen. Die spannende Frage bleibt, wie sich die Quote der Heizungssanierung entwickeln wird. Aktuell scheint es so, dass mit 2021 die Bereitschaft die Heizung im Eigenheim zu sanieren, deutlich ansteigt.

Die Effizienz in der Sanierung hängt bei weitem nicht nur von der richtigen Wahl der Wärmepumpe ab, sondern zu einem großen Teil auch von der hydraulischen Einbindung und der Regelung. Übrigens gilt bei der Regelung „weniger ist mehr“. Was wir hier beitragen können, ist die Interpretation der Daten über Cloud Lösungen. Dies gibt uns die Möglichkeit, auf Kundenwunsch, Häuser in Vergleich zu setzen und gegebenenfalls Empfehlungen zur Optimierung der Anlage abzugeben. Hier haben wir bereits sehr umfangreiche Lösungen entwickelt, werden diese aber noch weiter ausführen.

Kurz und mittelfristig sehe ich weiterhin die Wärmepumpe im Fokus. Neu ist hier in Österreich lediglich die verstärkte Nachfrage nach Luft/Luft Wärmepumpen. Die Gründe hierfür liegen wohl einerseits im Preis/Leistungsverhältnis, den optimalen Kühleigenschaften und auch dem Trend zu Eigenheimen kleiner als 100 m².

© Herz Energietechnik

Michael Lehner, Geschäftsführer Herz Energietechnik

Im Konkreten liefern wir durch unser breit aufgestelltes Produktsortiment die jeweilig individuelle Lösung, um so schonend als möglich zu heizen. Sei es mittels einem mit Biomasse betriebenem Hackgut-, Stückholz-, Pellet-, oder auch Stückholz-Pellet Kombinationskessels oder durch eine Wärmepumpe. Erst hiermit kann tatsächlich frei beraten werden, und muss nicht darauf geachtet werden, welchen Wärmelieferanten bzw. welche Lösung man auch verkaufen kann. Die Klimaziele wurden mehr als nur ambitioniert ausgelegt. Ich hoffe die Politik hat eben so viel Gestaltungs- und Unterstützungswillen in der Umsetzung wie bei deren Auslegung.

TGA: Welche Technologien sind Ihrer Ansicht nach diejenigen, die sich in Neubau und Sanierung durchsetzen werden?

Lehner: In der Sanierung ist es aufgrund der Gegebenheiten komplexer, wodurch aufgrund der Ist-Situation entschieden oder priorisiert wird. Der Klassiker, Ölheizung raus und Pelletsheizung rein, ist nur eines von vielen machbaren Beispielen. Im klassischen Neubau ist der Trend zur Wärmepumpe ein nicht zu negierender. Wiewohl die Nachfrage und der Bestelleingang im Bereich der Biomasse Produkte gerade auch aufgrund der gewährten Förderungen ungebremst sind. Dieses Verhältnis wird sich wohl kurzfristig nicht ändern, und ist in Abhängigkeit der Förderprogramme und der vorgeschriebenen Grenzwerte von der Politik mit abhängig.

Wie bereiten Sie Ihr Unternehmen auf die ökologischen Herausforderungen der nächsten Jahre vor?

Lehner: Forschung & Entwicklung sind hier mit maßgebliche Faktoren. Zudem darf man nicht zu stolz sein, andere um Rat zu fragen. Egal ob Universitäten, Fachhochschulen oder Institutionen aller Art, soweit diese zu einer besseren Zukunft beitragen können.

Was sollten Hausbesitzer vor dem Kauf einer nachhaltigen Heizanlage alles beachten?

Lehner: Der Kunde von morgen sollte wissen und darauf achten, welche Art der Heizung auf die jeweiligen Bedürfnisse maßgeschneidert ist. Nachhaltigkeit, Emissionsgrenzen und Wirkungsgrade sind das eine, wenn ich zudem noch mit Hand anlegen möchte, sollte ich dies aber ebenso berücksichtigen, wie wenn genau das Gegenteil der Fall ist.

Wie sehen Sie die Energielage in den nächsten 20 Jahren?

Lehner: Hinsichtlich einem Gasausstieg bin ich mehr als nur skeptisch. Auch wenn im Regierungsprogramm niedergeschrieben, sind hier die jeweiligen Länderinteressen nicht zuletzt über deren Landesenergieversorger von hoher Bedeutung. Der in manchen Auswüchsen bereits als Ideologiekrieg zu bezeichnende Weg alles Vorhandene gegen „E“ auszuwechseln, stellt mich persönlich vor die Frage, woher dies nur in diesen Mengen grün gewonnen werden soll und kann. Generell wird aber Autarkie an Stellenwert gewinnen. Gerade im ländlicheren Bereich werden Wärmeverbünde eine immer größere Rolle spielen. Egal ob es sich um eine Kleinstadt, eine neue Siedlung oder ähnliches handelt. Gemeinsam das Richtige für die Zukunft der kommenden Generationen in Angriff zu nehmen und gleichzeitig kosteneffizient Wärme zur Verfügung zu stellen, wird an Stellenwert gewinnen.