Heizungserneuerung

Wie die neue Heizung von der Steuer abgezogen werden kann

In Deutschland ist jede zweite Heizung veraltet und damit ein richtiger Umweltsünder. Der Staat schafft daher steuerliche Anreize für Sanierung und Modernisierung der Heizsysteme. Wie das genau funktioniert und worauf zu achten ist, lesen Sie hier.

Heizung Steuer Heizsystem Sanierung Handwerk

Bald, nämlich am 19. September, ist wieder Tag des Handwerks in Deutschland – ein guter Zeitpunkt, um daran zu erinnern, dass handwerkliche Arbeiten durch Fachbetriebe steuerlich absetzbar sind.

Möglich ist beispielsweise das steuerliche Absetzen der Modernisierung einer Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb. Die deutsche Bundesregierung schafft immer wieder steuerliche Anreize für energetische Sanierungen – wie etwa zuletzt im Januar 2020 die Steuerermäßigung für Investitionen in die Heizungsanlage. Zehn Jahre sollen diese gelten. Grund dafür sind hohe Emissionszahlen nicht sanierter Heizungen – Gebäude sind einer der größten CO2-Verursacher. Und jede zweite Heizung in Deutschland ist bereits veraltet.

Auch der Umstieg aufs Digitale bringt‘s

Abgesetzt werden können Einzelmaßnahmen ebenso wie die Planung und Baubegleitung. Bis zu 40.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren können erstattet werden. Für den Umstieg auf eine Wärmepumpe oder einen Pelletofen, sowie die Erweiterung um eine Solaranlage gibt es 20 Prozent Kostenrückerstattung; für die energetische Baubegleitung und Fachplanung sogar 50 Prozent. Abgesetzt werden können teilweise auch der Einbau oder die Erneuerung von Lüftungsanlagen, Wärmedämmung, erneuerte Fenster und Türen, der Einbau digitaler Systeme wie etwa fürs Smart Home.

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Natürlich bedeuten sanierte und modernisierte Heizungen auch in weiterer Folge niedrigere Heizkosten. Die getätigten Investitionen können sich also schon binnen weniger Jahre amortisieren – mal ganz abgesehen von der besseren Umweltbilanz.

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