Tag des Einbruchschutzes

Wie sicher ist Ihr Zuhause?

In der dunklen Jahreszeit kommt es verstärkt zu Einbrüchen in Privathäusern. Am 27. Oktober erinnert deshalb der Tag des Einbruchschutzes an die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen.

Sicherheit Einbruch Smart Home

Heute ist Tag des Einbruchschutzes.

Nicht nur die Badewanne hat ihren eigenen Feiertag verdient, auch an die hohe Relevanz des Einbruchschutzes wird einmal im Jahr erinnert. Am 27. Oktober informieren die Polizei und ihre Kooperationspartner deshalb die Bevölkerung über effektive Sicherheitsmaßnahmen. Das Datum wurde aus gutem Grund gewählt: Am 27. Oktober werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Somit wird es früher dunkel und die Chancen für Einbrecher, unbemerkt an fremden Haustüren herumzuhantieren, steigen. 

Präventionsmaßnahmen schrecken Einbrecher ab

Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belegt der bundesweit hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch: Weit über ein Drittel der Einbruchsdelikte bleiben im Versuchsstadium stecken. Der Grund: Geeignete Sicherungstechnik und eine aufmerksame Nachbarschaft. „Investieren Sie daher in Ihre Sicherheit“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Dabei sollte der mechanische Grundschutz an erster Stelle stehen“, empfiehlt Klotter. „Darüber hinaus kann auch das richtige Verhalten dazu beitragen, einen Einbruch zu verhindern.“ Zum richtigen Verhalten zählen gründliches Abschließen der Haustür sowie die Kontrolle aller Fenster und Terrassentüren. Auf Urlaubsfotos auf Facebook und Instagram sollte verzichtet werden. Dadurch kann jeder online erkennen wann das Haus leer steht. 

Wer sein Eigenheim schützt, kann sich dies unter bestimmten Voraussetzungen auch vom Staat fördern lassen. Welche Schritte hierzu nötig sind, fasst das Faltblatt „Einbruchschutz zahlt sich aus“ zusammen. Das von der Polizei gemeinsam mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) herausgegebene Faltblatt wurde im September neu aufgelegt und ist bei jeder Polizeilichen Beratungsstelle sowie online kostenlos erhältlich.

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Smart Home für mehr Sicherheit

Die Kosten für ein Sicherheitssystem müssen dabei nicht zwangsläufig im vierstelligen Bereich liegen. Auch kleine Nachrüstgeräte wirken abschreckend und informieren über Einbrecher. Intelligente Kameras registrieren Bewegungen und lösen einen akustischen Alarm aus. Außerdem informieren Sie den Nutzer per Push-Benachrichtigung über den Einbruch. Viele Hersteller bieten außerdem bereits smarte Sicherheitspakete an, die das Eigenheim zur intelligenten und einbruchssicheren Festung machen sollen. 

Mehr zum Thema Sicherheit sowie alle wichtigen Infos rund um den Brandschutz gibt es in der November-Ausgabe des TGA-Magazins zu lesen.