Photovoltaik

Baustart für neuen Firmensitz von rmSolar

Das auf PV-Anlagen mit Batteriespeicher spezialisierte Unternehmen wendet seine Expertise auch im eigenen Neubau an - diesen möchte man schlussendlich autark betreiben.

i+RB Industrie- & Gewerbebau errichtet den Neubau von rmSolar nach Plänen des Konstanzer Büros D‘Aloisio Architekten.

rmSolar übersiedelt von der Insel Reichenau ins Industriegebiet: Dort entsteht um 2,3 Mio. Euro der neue Firmensitz des auf PV-Anlagen spezialisierten Unternehmens. Das Projekt wird von der i+RB Industrie- & Gewerbebau umgesetzt. Am 23. September 2021 erfolgte der Spatenstich, im August 2022 soll der Betrieb starten.

PV-Elemente in der Fassade, drei Stockwerke hoch - die zwei oberen markant ausgekragt - mit Terrasse und Showroom „on top“: So die Vision für den neuen Firmensitz von rmSolar im Industriegebiet Reichenau-Lindenbühl beim Reichenauer Bahnhof. „Mit dem neuen Gebäude haben wir die Möglichkeit, den Kunden unsere Leistungen in einem optimalen Umfeld zu präsentieren“, freut sich Geschäftsführer Roland Müller anlässlich des Spatenstichs am Mittwoch. Photovoltaik liege im Trend und so schaffe man die Voraussetzungen für eine Expansion, erklärt er weiter.

Energieautarkie angesteuert

rmSolar hat bisher bereits Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 100 Megawatt installiert, zahlreiche sollen folgen. Gut also, dass die knapp 800 Quadratmeter Nutzfläche bis zu 25 Arbeitsplätze ermöglichen soll, derzeit beschäftigt das auf PV-Anlagen mit Batteriespeicher spezialisierte Unternehmen zehn Mitarbeiter.

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Errichtet wird der Neubau nach Plänen des Konstanzer Büros D‘Aloisio Architekten, von der i+RB Industrie- & Gewerbebau. „Wir freuen uns, dass wir dieses nachhaltige Projekt für rmSolar umsetzen dürfen“, so Stefan Risel, Bauleiter bei i+RB Industrie- & Gewerbebau. Damit gingen auch Herausforderungen einher, „etwa die Gründung der Bodenplatte mit duktilen Gusspfählen, die wir aufgrund der Nähe zum See durchführen“. Neben Lagerräumen und Büros bietet das Gebäude auch eine Werkswohnung und eine Dachterrasse, die zur Präsentation der Produkte genutzt werden soll.

Der Solarstrom der 100 kWp-Anlage auf Dach und Fassade wird intelligent an die Heizung, die sechs Schnelllader für den elektrischen Fuhrpark und die Batterien verteilt. Oberstes Ziel ist dabei, das Gebäude autark zu betreiben. „So setzen wir dies auch bei allen unseren Kundenprojekten um“, bekräftigt Müller.