FSE Ruhrhofer & Schweitzer GmbH : 12. FSE Brandschutz-Fachtagung

Die 12. FSE Brandschutz-Fachtagung findet am 8. und 9. September 2014 in der Fachhochschule St. Pölten in Niederösterreich statt
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Dieses Jahr werden insgesamt 600 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum erwartet. Die Tagung richtet sich an alle im vorbeugenden Brandschutz tätigen Fachleute bei Behörden, Feuerwehren, Versicherungen, Ingenieurbüros, Architekten und der Industrie.

Um das Tagungsprogramm noch attraktiver zu machen, finden heuer die Vorträge parallel in zwei Sälen statt. Somit haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich je nach Interesse über unterschiedliche Themenbereiche des Brandschutzes zu informieren, so Manfred Ruhrhofer, Geschäftsführer der Firma FSE.

Die diesjährige Tagung wendet sich einigen aktuellen Themenschwerpunkten zu. So wird aufgezeigt welche Neuerungen und Entwicklungen im vorbeugenden Brandschutz in den nächsten Jahren zu erwarten sind, wobei auch die aktuellen Entwicklungen in der Vorschriftenlage aus Österreich und der Schweiz behandelt werden. Veranschaulicht wird auch, welche Aspekte hinsichtlich Brandschutz für eine weltmarktführende Sachversicherung wie FM Global oder den Industriegiganten voestalpine Stahl GmbH relevant sind und beachtet werden sollen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt wendet sich dem Holzbau zu, wobei dies in Form des mehrgeschossigen Holzbaues erfolgt. Hierbei wird auch auf die holzbauverarbeitende Industrie und den dort vorhandenen Filter- und Absauganlagen eingegangen.

Gefahrenstoffe wie brennbare Flüssigkeiten, Druckgaspackungen, usw. sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Hier wird umfassend auf das vorhandene Gefahrenpotential und die notwendigen Schutzmaßnahmen bei der Lagerung als auch im Betrieb eingegangen.

René Schweitzer, MSc., Geschäftsführer der FSE Ruhrhofer & Schweitzer GmbH: Die derzeitige Vorschriftenlage für den Brandschutz zielt grundsätzlich auf Neu- und Zubauten ab, dabei werden Lösungen für Sanierungen und Instandsetzungen von Bestandsbauten vernachlässigt. Daher werden bei der diesjährigen Tagung unterschiedlichste Möglichkeiten bei der brandschutztechnischen Ertüchtigung von Bestandsbauten von Spezialisten präsentiert.

Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Vorstellung von erarbeiteten Brandschutzlösungen für Schulen, Universitäten, Kindergärten und Industriegebäuden. Den Teilnehmer werden Best Practice Lösungen für die Anwendung im Arbeitsalltag aufgezeigt.

Vermehrt sind Brände auf Baustellen festzustellen und gilt es auch hierbei ausreichende Brandschutzmaßnahmen während der jeweiligen Bauetappen zu setzen. Neben den gesetzlichen Vorgaben diesbezüglich werden auch zahlreiche praxisorientierte Lösungsansätze vorgestellt.

Dem Brandschutz bei elektrischen Anlagen wird zu wenig Beachtung geschenkt. Nach wie vor sind elektrische Anlagen als häufigste Brandursache in Brandschadensstatistiken angeführt. Es wird daher auf diese Thematik insbesondere eingegangen, wie beispielsweise auf die Inhalte der neuen ÖVE-Richtlinie R12-2 und auf Sicherheits- und Notbeleuchtungsanlagen.

Durch die neue Bauproduktenverordnung und den ständig anwachsenden Normen ergeben sich zahlreiche Verpflichtungen welche bei der Detailplanung, Ausschreibung und Vergabe als auch beim Einbau auf der Baustelle zu berücksichtigen sind. Es werden bei der Tagung die Auswirkungen in Folge der Bauproduktenverordnung und deren nationale Umsetzung sowie Prüfung und Einbau von derartigen Brandschutzprodukten (z. B. in Form von Abschottungen) von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet.

Parallel zur Fachtagung wird eine entsprechende Fachausstellung stattfinden. Es werden ca. 60 Aussteller inkl. öffentlicher Institutionen wie z. B. Materialprüfanstalten, Österreichisches Institut für Bautechnik, usw. erwartet.

Die Tagungsgebühren für die Teilnehmer an der Brandschutz-Fachtagung betragen 230 Euro pro Tag bzw. 330 Euro bei Buchung beider Tage (jeweils exkl. Umsatzsteuer). In der Teilnahmegebühr sind die Kosten für den Tagungsband, Pausengetränke und Pausensnacks sowie Mittagessen enthalten.