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Preis für Chancengleichheit geht nach Weng : Fliegender Fisch für Hargassner

Viktoria Vierlinger im Kreis der Kollegen vom Restaurant.

Viktoria Vierlinger im Kreis der Kollegen vom Restaurant.

- © Hargassner

Der „Fliegende Fisch“ würdigt herausragende Beispiele, die Menschen mit Beeinträchtigungen die Teilnahme an der Gesellschaft und dem Arbeitsmarkt ermöglichen. Im Mai wechselte Viktoria Viertlbauer aus einem integrativen Beschäftigungsmodell der Lebenshilfe Braunau in eine dauerhafte Festanstellung. Seitdem ist sie für viele Aufgaben in der Vor- und Nachbereitung in der Hargassner Kesselstube zuständig. Dies ist ein wichtiger Schritt in die persönliche, berufliche und finanzielle Eigenständigkeit, insbesondere wenn man mit größeren Herausforderungen konfrontiert ist als andere Menschen.

Seit langem inklusiver Arbeitgeber

Diese Leistungen waren der Jury eine Auszeichnung in Bronze wert. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als inklusiver Arbeitgeber. Wir beschäftigen schon seit Jahrzehnten Menschen mit Beeinträchtigungen im regulären Betriebsablauf. Die gesamte Firma ist außerdem barrierefrei geplant und gebaut“, so Christoph Buchbauer, zuständiger Geschäftsleiter bei Hargassner. Die Siegerprojekte, die bei einer festlichen Verleihung im LASK-Stadion in Linz ausgezeichnet wurden, erhielten auch Preisgelder. Dieses wird von Hargassner direkt an die Lebenshilfe gespendet.

Fliegender Fisch bedeutend in Weng

Der Name „Fliegender Fisch“ wurde von Menschen mit Beeinträchtigungen selbst für den Inklusionspreis ausgewählt und soll ausdrücken, dass man auch Menschen mit Herausforderungen einfach „Flügel verleihen“ kann, damit sie mit anderen „mitfliegen“ bzw. am Alltag teilnehmen können. Für Hargassner hat der fliegende Fisch sogar noch eine zweite Bedeutung: Er ist prominent im Gemeindewappen von Weng im Innkreis abgebildet, dem Firmenstammsitz der Innviertler Heizungsbauer. Mehr dazu: hargassner.com