Green Energy Lab und AEE Intec : Allianz WärmeZukunft geht an den Start

Der Vorstand der Forschungsinitiative Green Energy Lab und die Geschäftsführung von AEE INTEC besiegeln ihre Partnerschaft im Rahmen der Allianz WärmeZukunft.

Der Vorstand der Forschungsinitiative Green Energy Lab und die Geschäftsführung von AEE INTEC besiegeln ihre Partnerschaft im Rahmen der Allianz WärmeZukunft.

- © Allianz WärmeZukunft / Stephanie Weinhappel

Die Allianz WärmeZukunft ist Österreichs neues Innovationslabor für die nachhaltige Transformation des Wärme- und Kältesektors. Getragen wird die Initiative von der Forschungsinitiative Green Energy Lab und Aee Intec. Mit ihrer Expertise in der Entwicklung innovativer Lösungen für ein nachhaltiges Energiesystem sowie deren langjährige Positionierung in der Energiebranche schafffen die beiden Partner ein starkes Fundament für das Innovationsökosystem zur Wärmewende. Als Allianz WärmeZukunft wird das für acht Jahre anberaumte Innovationslabor umfassende Aktivitäten in der Transformation des Wärme- und Kältesektors setzen – gezielt, rasch und in Kooperation mit einem großen Partnernetzwerk.

>> Sie wollen mehr über Brancheninitiativen wie diese wissen? Abonnieren Sie unsere Newsletter – mit uns bleiben Sie informiert! Hier geht’s zur Anmeldung!

Der Umbau unseres Wärmesystems ist ein zentraler Faktor für das Erreichen einer erneuerbaren Energiezukunft.
Andrea Edelmann, Green Energy Lab

Wärme und Kälte: Mehr als die Hälfte ist fossil

Zu tun gibt es genug, denn mit aktuell noch über 60 Prozent fossilem Versorgungsanteil bildet der Wärme- und Kältesektor einen zentralen Hebel für mehr Energiesouveränität. Aktuell fließen noch große Wertschöpfungsanteile ins Ausland ab und fehlen für den Aufbau von zukunftsfähigen Strukturen im Inland. Mit Innovationen im Bereich Energieeffizienz und der Integration regionaler Erneuerbarer soll das Projekt den Wirtschaftsstandort Österreich stärken, Technologien „Made in Austria“ unterstützen, Energiearmut entgegenwirken und die Reduktion von CO₂-Emissionen forcieren. 

Der Wärme- und Kältesektor wird durch das Innovationslabor auf vielen verschiedenen Ebenen adressiert: Egal, ob in einzelnen Neubau- oder Bestandsgebäuden, in Quartieren, Gemeinden und Städten oder in Industrie und Gewerbe – der Fokus liegt auf technologischen, systemischen, ökonomischen und sozialen Innovationen. „Wir freuen uns, dass wir als Forschungsinitiative die Zukunft der Wärmeversorgung in Österreich maßgeblich gestalten dürfen“, betont Andrea Edelmann, Obfrau und Vorstandssprecherin der Forschungsinitiative Green Energy Lab. „Der Umbau unseres Wärmesystems ist ein zentraler Faktor für das Erreichen einer erneuerbaren Energiezukunft.“

>> Strategien für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Österreich

Knackpunkt Wärmebereitstellung

Die Wärmebereitstellung ist heute noch für mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Eine nachhaltige Wärmeversorgung ist damit ein Schlüsselfaktor für das Gelingen der gesamten Energiewende. Neben der Transformation des Wärmesektors wird sich das Innovationslabor auch dem Thema Kühlung widmen. Angesichts steigender Temperaturen wird nämlich die nachhaltige Klimatisierung von Gebäuden und Quartieren immer wichtiger.

Christian Fink, Geschäftsführer von AEE Intec und wissenschaftlicher Leiter der Allianz WärmeZukunft, sieht in der Initiative eine Chance mit internationaler Strahlkraft: „Das langfristig angelegte Labor Allianz WärmeZukunft unterstützt die ganzheitliche Transformation des komplexen Wärme- und Kältesektors. Mit gezielten Innovationen, konkreten Projekten und einem starken Partnernetzwerk beschleunigt es den Ausstieg aus fossilen Energieimporten und stärkt den heimischen Wirtschaftsstandort.“

Durch einen inklusiven Innovationsansatz soll dieses Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Energieversorgern und Netzbetreibern über Kommunen und Wohnbauträger bis hin zu Industrie, Gewerbe, Technologieanbietern und relevanten Behörden – in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden.

Partner*innen der Allianz WärmeZukunft

Die Allianz WärmeZukunft vereint aktuell bereits Akteur*innen aus Wissenschaft und Forschung, Partnerinitiativen und Stakeholdern aus ganz Österreich unter einem Dach. Darunter finden sich Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie etwa das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, future.lab der TU Wien, FH Salzburg, Institute of Building Research & Innovation, e7, Universität Innsbruck, Austrian Institute of Technology, Montanuniversität Leoben, B.A.U.M Consult, BauKarussell, Energieinstitut der JKU und Forschung Burgenland.

Die Allianz WärmeZukunft ist eine Initiative des Klima- und Energiefonds und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur gefördert sowie vom Land Steiermark unterstützt.