TGA ProjektCheck : Pellets statt Öl: Wie eine Heizungssanierung am besten gelingt
TGA ProjektCheck im Mühlviertel bei Sabine und Klaus Buchmayr.
- © WEKA Industrie MedienMindestens 400.000 Ölkessel, die auf Pelletanlagen getauscht werden können, laufen noch in den österreichischen Heizungskellern. Das rechnet Doris Stiksl vor, die Geschäftsführerin von proPellets Austria. Doch bei der Heizungssanierung mit Pellets kommt es nicht nur auf den Kesseltausch an: Lagerung und Zuführung des Brennstoffs sind oft der Knackpunkt bei den Projekten. Gerade hier kommt es immer wieder zu Fehlern, die das Gelingen einer Sanierung erschweren. Doch wie macht man es richtig? Der TGA ProjektCheck hat Nachschau gehalten.
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Raue Winter und hohe Vorlauftemperaturen: Biomasse kann's
Sabine und Klaus Buchmayr haben Ihr Einfamilienhaus Ende der 1990er in der Mühlviertler Gemeinde Niederwaldkirchen gebaut – und wie es damals Stand der Technik war mit einem Ölkessel ausgestattet. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert wurde dieser Kessel auf eine Pelletheizung umgerüstet.
Eisstockschießen ist im Mühlviertel deshalb so beliebt, weil es im Winter die richtigen Witterungsbedingungen gibt: Gerade heuer war es so kalt, dass genügend natürliche Eisflächen zur Verfügung gestanden haben, erzählt Sabine Buchmayr. Für die Heizungssanierung wählte sie auch wegen der rauen Winter einen Pelletskessel: Denn die Wärmeabgabe mit Radiatoren verlang nach hohen Vorlauftemperaturen, die mit Biomasse leicht erreicht werden können – und auch sonst waren kaum Anpassungen von Heizsystem und Hydraulik nötig.