Ei Electronics auf der Feuertrutz 2026 : Vernetzte Sicherheit im Wohnumfeld
Mit wachsendem Sicherheitsbedürfnis und zunehmender Vernetzung in Wohngebäuden steigen die Anforderungen an die Planung von Rauchwarnmelder-Lösungen.
- © Ei ElectronicsMit wachsendem Sicherheitsbedürfnis und zunehmender Vernetzung in Wohngebäuden steigen die Anforderungen an die Planung von Rauchwarnmelder-Lösungen und ihre Interaktion mit anderen Systemen im Gebäude. Genau dort setzen Gefahrenwarnanlagen nach DIN VDE V 0826-1 an: Sie schaffen einen Rahmen für die Anbindung von Smart Home-Systemen an die normativ geregelten Sicherheitsfunktionen Brand- und Einbruchschutz sowie kritische Funktionen der Gebäudetechnik wie Gas- und Wasseraustritt.
Auf der Brandschutzfachmesse Feuertrutz präsentiert Ei Electronics vom 24. bis 25. Juni in Nürnberg daher Lösungen für vernetzte Sicherheit im Wohnumfeld auf der Basis von Gefahrenwarnanlagen. Die Einsatzbereiche der Anlagen reichen vom klassischen Einfamilienhaus über barrierefreie Wohnkonzepte im mehrgeschossigen Wohnbau bis hin zu besonderen Wohnformen. Außerdem zeigt das Unternehmen Weiterentwicklungen im digitalen Rauchwarnmelder-Management.
>> Sie wollen regelmäßig über Brandschutz-Neuheiten lesen? Abonnieren Sie unsere TGA-Newsletter: Hier geht’s zur Anmeldung!
Gefahrenwarnanlagen: Status quo in Österreich
In Österreich ist der Begriff „Gefahrenwarnanlage“ (noch) nicht normativ geregelt. An einer Europäischen Norm, die dann auch in Österreich implementiert werden kann, wird aktuell jedoch gearbeitet. Schon jetzt kommen aber auch hierzulande Anbindungen an intelligente Gebäudeautomatisierungs- und Smart Home-Systeme zur Anwendung. Das Einbinden und sichere Zusammenspiel einzelner Komponenten an Stelle von Insellösungen erhöht Komfort und Sicherheit. Gerade in wohnungsähnlichen Bereichen wie Kindergärten, Beherbergungsstätten oder Alten- und Studentenheimen gibt es erhöhten Sicherheitsbedarf. Die OIB Richtlinie 2 regelt im Übrigen, in welchen Bereichen (z. B. Kindergärten) vernetzte Rauchwarnmelder vorgeschrieben sind.
Rauchwarnmelder-Manager weiterentwickelt
Ei Electronics hat auch seine Softwarelösung „Rauchwarnmelder-Manager“ funktional erweitert. Neu ist die Möglichkeit, die Anwendung für vor-Ort-inspizierbare Melder anderer Hersteller zu nutzen. Hilfreich ist die Software außerdem, sobald es um arbeitsteilige Vorgänge geht: Wartungs- und Serviceaufträge lassen sich jetzt direkt aus der Desktop-Anwendung an externe Dienstleister übermitteln. Ziel ist eine durchgängige Unterstützung von Montage, Betrieb, Wartung und Dokumentation. Derzeit haben sich bereits knapp 500 Unternehmen für die Software und das digitale Management ihrer Rauchwarnmelder-Bestände entschieden.
Feuertrutz: Live-Demonstrationen vor Ort
Auf der Feuertrutz (Halle 4A Stand 408) bietet das Unternehmen zudem einen Überblick zu Produkten und Lösungen rund um Rauchwarnmelder, einschließlich Ferninspektion, Funkvernetzung und ergänzendes Zubehör. Live-Demonstrationen geben Einblick in Anwendung und Funktion.