Neuer CTO bei Austria Email AG : Armin Rauscher übernimmt von Walter Persch
CTO Armin Rauscher und Sandra Naverschnigg, Bereichsleiterin Finanz und Controlling bei Austria Email in Österreich
- © Austria Email AGBeim österreichischen Hersteller von Speichertechnik sowie Heizungs- und Warmwasserlösungen Austria Email gibt es zwei Aufstiege aus den eigenen Reihen: Armin Rauscher (48), seit 2018 Produktionsleiter im Unternehmen, ist zum Technischen Vorstand (CTO) für Produktion, F&E, Beschaffung und Supply Chain Management bestellt worden. Er folgt in dieser Funktion auf Walter Persch, der die Position seit 2007 ausübte und nach über 41 Jahren seinen Ruhestand antritt. Damit führt Rauscher die Austria Email AG jetzt gemeinsam mit CEO Martin Hagleitner. Zugleich übernimmt Sandra Naverschnigg (50) die Verantwortung für Finanz und Controlling als neue Bereichsleiterin.
„Wir freuen uns sehr, dass wir gleich zwei Schlüsselpositionen mit erfahrenen Führungspersonen aus den eigenen Reihen besetzen können", betont Martin Hagleitner, CEO der Austria Email AG sowie Groupe Atlantic Konzerngeschäftsführer DACH-Region und ausgewählte CEE-Märkte. Die Neubesetzungen seien auch als Zeichen für die Weiterentwicklung des Traditionsbetriebs, der seit über 170 Jahren besteht, zu werten.
>> Tipp der Redaktion: Alle Personalmeldungen aus der Branche finden Sie gesammelt hier, bleiben Sie auch mit unserem TGA-Newsletter immer up to date!
Steirische Power für Austria Email
Der gebürtige Steirer Armin Rauscher sammelte nach seinem Abschluss der Elektrotechnik-HTL in Kapfenberg und dem Studium des Hüttenwesens an der Montanuniversität Leoben Erfahrung bei Unternehmen wie Magna Powertrain und Ventrex Automotive in Bereichen der Werkstoffprüfung und -auslegung, als Leiter des Qualitätsmanagements und der IT. Zudem war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Montanuniversität Leoben sowie Lehrbeauftragter an der FH Joanneum Graz tätig. Weiters war er drei Jahre für Magna Powertrain in China tätig und zeichnete sich beim Aufbau eines Green Field Werkes mitverantwortlich. Zuletzt verantwortete er seit 2018 die Produktionsleitung der Austria Email AG in Knittelfeld, bevor er mit Juli zum Technischen Vorstand für die Bereiche Produktion, F&E, Beschaffung und Supply Chain Management berufen wurde.
Sandra Naverschnigg, ebenfalls Steirerin, absolvierte nach ihrem Jus-Studium an der Karl-Franzens-Universität Graz eine Ausbildung zur Bilanzbuchhalterin am Wirtschaftsförderungsinstitut Steiermark sowie zur Certified Controllerin am Controller Institut Wien. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Steuerberatung war sie fünf Jahre lang als Finance und Controlling Manager beim Projekt Spielberg GmbH & Co. KG beschäftigt, bevor sie 15 Jahre die Funktion des CFO mit Prokura innehatte und zum Mitglied der Geschäftsleitung der Projekt Spielberg am Red Bull Ring bestellt wurde. 2025 wechselte Naverschnigg zu Austria Email und fungiert seit Juni als Head of Finance & Controlling.
Green Products liegen im Zeitgeist
Austria Email hat sich getreu dem Motto „Qualität für Lebensräume“ im Verbund mit dem Mutterkonzern Groupe Atlantic als einer der führenden Akteure bei der Dekarbonisierung des Gebäudebestands etabliert. Dabei kommt dem Produktionsstandort in Knittelfeld, an dem allein 2025 fast 150.000 Speicher für den heimischen Markt und den Export hergestellt wurden, Bedeutung als Kompetenzzentrum für Stand- und Pufferspeicher zu.
Das Marktpotenzial für Green Products wie Speicher und Wärmepumpen sei groß, ist Rauscher überzeugt: „Dabei kann die Austria Email AG ihre Stärke als Systemanbieter voll ausspielen: Denn die hochwertigen Wärmepumpen zum Heizen und Kühlen, Brauchwasserwärmepumpen, Stand- und Pufferspeicher, die smarten Elektrospeicher und die kombinierbaren Systeme erfüllen alle Anforderungen an den steigenden Bedarf nach 'grünen' Produkten, sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung im Gebäudebestand im Einfamilienhaus und im mehrgeschossigen Wohnbau. Er sieht außerdem die Investitionen am Standort Knittelfeld als Beitrag zu einer klimafitten Produktion. Dort investiert das Unternehmen in den Ausbau des Produktionsstandorts.