SHL-Gewerbe : Wie die Bundesinnung die Fachkräftesicherung fördern will
Neue Imagefilme für die Nachwuchswerbung: Die Bundesinnung setzt auf Fachkräftesicherung.
- © Bundesinnung Sanitär-, Heizungs- und LüftungstechnikerDer rasante technologische Wandel, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sowie der demografische Wandel machen die Fachkräftesicherung im SHL-Gewerbe zur zentralen Aufgabe. Da es Unternehmen zunehmend schwerfällt, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, arbeitet die Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker*innen am Image der SHL-Berufe in der Öffentlichkeit. Im November 2025 haben die Vertreter*innen der Landesinnungen im Bundesinnungsausschuss dafür die Neukonzeption und Weiterentwicklung ihrer Maßnahmen in der Fachkräftesicherung beschlossen – nun gibt es erste Ergebnisse.
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Steuerungsgruppe und Imagefilm
Die Bundesinnung geht das Thema Fachkräftesicherung von zwei Seiten an – intern wie extern:
- Steuerungsgruppe Nachwuchssicherung
Die Bundesinnung hat eine Steuerungsgruppe Nachwuchssicherung mit Vertreter*innen aus den Landesinnungen eingerichtet. Den Vorsitz und die Koordinierung übernimmt die Tiroler Landesinnungsmeisterin Veronika Opbacher-Egger. Aufgabe der neuen Steuerungsgruppe ist die Konzeption und Weiterentwicklung der Nachwuchswerbung sowie eine Darstellung der SHL-Berufsbilder und ihre Verbreitung auf den Kommunikationskanälen der Bundesinnung.
- Neue Imagefilme für die Nachwuchswerbung
Neue Imagefilme und Spots für Social-Media, die in der künftigen Nachwuchswerbung eingesetzt werden sollen, wurden bereits produziert.
Authentische Vorbilder
Die beiden Bundesinnungsmeister-Stellvertreter Franz Schnöller und Andreas Rotter sowie der Bundeslehrlingswart und Vorsitzende des Arbeitsausschusses der Bundesinnung Gerald Kopsa stellten die acht neuen Imagefilme Ende Mai vor. Die beiden jungen Installateure Michael Griessler und Michael Wicht wirkten dabei mit, den Installationslehrberuf für Jugendliche als abwechslungsreiche und zukunftssichere Karriereoption zu präsentieren. Im Mittelpunkt der Imagefilme stehen Wicht als Lehrling, der vom Einstieg in die Ausbildung bis zur erfolgreich abgelegten Lehrabschlussprüfung begleitet wird und Griessler als Nachwuchsinstallateur.
Besonders authentisch macht das Ergebnis die Tatsache, dass alle gezeigten Installateure auch im realen Leben diesen Beruf ausüben. Hauptdarsteller Michael Wicht befand sich zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch in Ausbildung und absolvierte kurz nach Abschluss der Produktion seine Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg.
Gedreht wurde an insgesamt sieben Standorten in der Oststeiermark: Graz, Gleisdorf, Brodingberg, St. Ruprecht an der Raab, Prosdorf, Nestelbach und Hofstätten an der Raab. Zu den Drehorten zählten unter anderem Projekte und Arbeitsplätze typischer Installationsbetriebe, private Baustellen und Wohnhäuser sowie das Excellence Center Graz. Insgesamt entstanden dabei mehr als zehn Stunden Videomaterial, aus denen die finale Filmfassung zusammengestellt wurde. Die Länge der Imagefilme bewegen sich zwischen 1:49 und 0:11 Minuten, um sie auch als Social-Media-Beiträge ausspielen zu können.