Großhandel : Holter setzt auf Smart Watches
Blick ins Kleinteillager der Holter-Zentrale in Wels.
- © NIMMSTA Smart WatchDer Sanitär- und Heizungsgroßhändler Holter startet in seiner Zentrale in Wels einen den Weg in Richtung digitalisierter Logistikprozesse. Seit Februar 2025 unterstützen 60 Nimmsta Smart Watches – Handrückenscanner für das Lager – die Mitarbeitenden in Kommissionierung und Einlagerung. „Der Einsatz der Smart Watches hat bei uns den Wandel zur digitalen Kommissionierung eingeleitet“, freut sich Lukas Vormair, Ressortleitung Logistik bei Holter. Das Ergebnis: 70 Prozent weniger Warenfehler, neue Pick-Rekorde und eine Entlastung der Teams.
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Qualität unter Zeitdruck
Die Logistik ist das „strategische Herzstück“ des Großhandels. Täglich verlassen tausende Artikel das zentrale Holter-Lager in Wels, die pünktlich und fehlerfrei bei Installateurbetrieben und auf Baustellen eintreffen müssen. Mit dem Einsatz moderner Industrial Smart Watches funktioniert das effizienter und dank freien Händen auch ergonomischer. „Als Familienunternehmen investieren wir laufend in innovative Technologien, die sowohl unseren Kund*innen als auch unseren Mitarbeiter*innen zugutekommen“, betont Markus Steinbrecher, Holter-Geschäftsführer.
Die Nimmsta Smart Watch wurde mit Unterstützung von IT-Pro in das hausintern entwickelte ERP-System integriert. Vor der Umstellung erfolgte die Kommissionierung etikettenbasiert, ohne digitale Assistenz. Heute wird der gesamte Prozess durch die Smart Watches digital gesteuert. Aufträge, Lagerplätze und Artikel werden direkt am Handrücken angezeigt, bestätigt und automatisch in optimierter Reihenfolge abgearbeitet. Neben den stark gesunkenen Warenfehlern in der Kommissionierung kam es seit der Implementierung der Smart Watches zu einem Pick-Rekord von 916 Picks pro Tag und Mitarbeitenden.