Technische Alternative : Wechsel im Waldviertel: Jürgen Prazak folgt auf Kurt Fichtenbauer
Die neue TA-Geschäftsführung: Jürgen Prazak (links) und Andreas Schneider (rechts)
- © Technische AlternativeBeim Waldviertler Unternehmen Technische Alternative gab es im September einen Generationenwechsel in der Führungsebene. Nach vielen erfolgreichen Jahren übergibt Gründer und Geschäftsführer Kurt Fichtenbauer die Leitung an Jürgen Prazak. Fichtenbauer zieht sich aus der Geschäftsführung zurück, bleibt dem Unternehmen jedoch mit seiner Expertise als Hardware-Entwickler erhalten.
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„Nach vielen Jahren an der Spitze ist es an der Zeit, die Führung abzugeben. Ich bin überzeugt, dass Jürgen die richtige Person ist, um das Unternehmen gemeinsam mit Andreas Schneider erfolgreich in die Zukunft zu führen", erklärt Fichtenbauer seinen Schritt. Schneider bleibt unverändert als handels- und gewerberechtlicher Geschäftsführer unter anderen für die Bereiche Entwicklung und Produktion zuständig.
Prazak ist seit 2017 im Unternehmen tätig und hat in dieser Zeit den Bereich Marketing und Kommunikation verantwortet und weiterentwickelt. Davor hat er eine klassische betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Schwerpunkt Marketing absolviert. Der gebürtige Waldviertler hat die HAK in Gmünd absolviert und als Webdesigner, IT-Projektleiter und Selbstständiger gearbeitet, ehe er dem Ruf in die Heimat folgte und bei Technische Alternative andockte.
Mit seiner umfassenden Kenntnis des Unternehmens und des Marktes soll Prazak die strategische Ausrichtung weiter vorantreiben. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und das Vertrauen, das in mich gesetzt wird", so der neue Geschäftsführer dazu. Gemeinsam mit seinem Team wolle er nun die Innovationskraft und die kundenorientierte Ausrichtung der TA weiter stärken.
Von der Garage in die Welt
Die Technische Alternative ist ein "Garagen-Projekt": Ende der 1980er entwickelten Kurt Fichtenbauer und Roman Zimmel eine "technische Alternative" zu den damals üblichen, recht umständlichen und unzuverlässigen Solarreglern. Aus dem Garagen-Projekt wurde ein Unternehmen, das über eine Million Anlagen in 40 Ländern realisiert hat. Auf dem Gebiet der Gebäudeautomation und des Energiemanagements gilt Amaliendorf, das in der Nähe von Schrems liegt, bis heute als Hotspot.