Heizkosten senken mit KI : KI spart Heizkosten: Wohnio und BWSG arbeiten zusammen
„Wir verfolgen die Vision, den mehrgeschossigen Wohnbau für alle Beteiligten nachhaltiger, effizienter und leistbarer zu gestalten", fasst Kevin Bauer, Geschäftsführer Wohnio, die Mission des Start-ups zusammen.
- © Wohnio GmbHMit Wohnio und der BWS-Gruppe haben sich ein Start-up für intelligente Heizungsoptimierung und eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschafte für ein Projekt zusammengetan. Ziel der Kooperation ist es, leistbaren Wohnraum durch KI- und IoT-basierte Heizungsoptimierung zu fördern.
Im Rahmen der GBB-Konferenz präsentierten Geschäftsführer Kevin Bauer von Wohnio und BWSG-Vorständin Kerstin Robausch-Löffelmann die Ergebnisse im Zusammenhang mit einer Heizkostenoptimierung in BWSG-Wohnanlagen. Durch niedrige Installationskosten, nachweisbare Heizkosten-Einsparungen und kurze Amortisationszeiten bietet Wohnio eine praxisnahe Lösung für den mehrgeschossigen Wohnbau. „Das wollten wir uns unbedingt genauer anschauen, da die gestiegenen Heizkosten für unsere Bewohner*innen eine große Herausforderung darstellen“, wie Robausch-Löffelmann berichtet.
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Intelligente Heizungsoptimierung: KI im Einsatz für leistbares Wohnen
Wohnio ist seit Februar "live" und sammelte erst im September Investments von 800.000 Euro sowie 350.000 Euro an Förderungen ein. Das PropTech-Startup aus Wien verfolgt eine klar definierte Missionu und positioniert sich als Partner für die Digitalisierung und Dekarbonisierung des mehrgeschossigen Wohnbaus. Oder in den Worten von Gründer und Geschäftsführer Kevin Bauer: „Wir verfolgen die Vision, den mehrgeschossigen Wohnbau für alle Beteiligten nachhaltiger, effizienter und leistbarer zu gestalten. Dabei gehen Digitalisierung und Klimaschutz Hand in Hand – mit dem Anspruch, dass sich Klimaschutz auch ökonomisch auszahlt.“
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Mit einer KI‑ und IoT‑basierten Lösung senkt Wohnio nach eigenen Angaben den Heizenergieverbrauch um bis zu 30 Prozent und erreicht Amortisationszeiten von unter fünf Jahren. Die Technologie wird direkt in bestehende Heizsysteme integriert, überwacht diese in Echtzeit und optimiert automatisch mittels hydraulischem Abgleich und bedarfsgerechter Steuerung der Energieflüsse. Besonders im Gesamtportfolio von Wohnbaugesellschaften eröffnet Wohnio so nicht nur Einsparpotenziale, sondern auch neuen Spielraum bei Planung und Umsetzung von Dekarbonisierungsschritten.
In der Wohnanlage von BWSG sah sich Wohnio teilweise mit veralteten Rohrsystemen konfrontiert. Aufgrund des Alters der Anlagen kam es auch zu keinem hydraulischen Abgleich – die Ausgangslage war daher technisch anspruchsvoll. Ergebnisse lieferte die erste Implementierung des Wohnio-Systems in BWSG-Wohnhäusern trotzdem: Bereits 2025 wurden 140.000 Quadratmeter Wohnfläche optimiert, mehr als 1.000 Megawattstunden Energie eingespart und über 200 Tonnen Kohlenstoffdioxid reduziert. „Die Einsparungen entsprechen einem Äquivalent von mehr als 10.000 gepflanzten Bäumen und wir konnten erfolgreich die Heizkosten senken“, freut sich Robausch-Löffelmann.