Sauberes Trinkwasser

Diese Spülstation soll Trinkwasser-Stagnation verhindern

Der deutsche Sanitär-Anbieter Viega hat nun eine Spülstation entwickelt, die Stagnation und kritische Temperaturbereiche verhindern soll. Damit bleibt das Trinkwasser risikofrei.

Für risikofreies Trinkwasser soll die neue Spülstation von Viega sorgen.

In weit verzweigten Trinkwasseranlagen sind Stagnation und kritische Temperaturbereiche das größte Risiko für die Trinkwasserhygiene. Viega Spülstationen unterstützen automatisch den bestimmungsgemäßen Betrieb und damit den bedarfsgerechten Wasseraustausch. Die neue Generation der Spülstationen ist mit zwei Wasserstrecken nicht nur als Kalt-/Warm-Station, sondern auch als Kalt-/Kalt- oder Warm/Warm-Spülvariante einzusetzen.

Die Viega-Stationen spülen grundsätzlich bedarfsgerecht. Wird zum Beispiel ein Hotelzimmer turnusmäßig belegt, löst die Station möglicherweise über Tage oder Wochen gar nicht aus. Kommt es jedoch zur Nutzungsunterbrechung, erkennt die Spülstation dies selbstständig und stellt den notwendigen Wasseraustausch automatisch her.

Eine Neuerung der Viega Spülstationen ist die intelligente Steuerungselektronik. Über ein Display ermöglicht sie zum einen die einfache und schnelle Inbetriebnahme direkt am Gerät. Im erweiterten Modus kann die Spülstation zum anderen aber genauso über eine auf nahezu allen Endgeräten laufende Web-Applikation genutzt werden. Die Installation einer speziellen App oder Bediensoftware ist nicht notwendig.

© Viega

Die Spülstation kann entweder über das Display oder über eine Web-Applikation genutzt werden.

Vernetzte Spülstation

Bei einer Verbindung mit dem Web bietet Viega nach einmaliger Anmeldung auf dem Server die Möglichkeit zur zentralen Verwaltung sämtlicher Spülstationen eines Objektes. Auch die gezielte Ansteuerung und Parametrierung einer einzelnen Spülstation ist möglich. Sollte eine Störung auftreten, generiert das System auf Wunsch automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail.

Sämtliche Betriebsdaten lassen sich bei Bedarf zentral herunterladen, um sie außerhalb des Objektes zu verwalten. Zudem sind die Daten für interne Analysen nutzbar, um zum Beispiel die eingesetzte Spülmenge zu analysieren. Unabhängig davon erfolgt über die Protokollhistorie auf der Steuerung der Spülstationen generell ein langfristiges Monitoring der bestimmungsgemäßen Funktion. Ebenfalls neu ist die schnelle und universelle, passwortgeschützte Übertragung der Protokolldaten auf mobile Endgeräte.

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