Wassernot in Niederösterreich

Trinkwasserknappheit erreicht auch Österreich

Wer glaubt, Wassernot gibt es nur in südlichen Regionen, der irrt. Im niederösterreichischen Dobersberg wurden die Einwohner nun um einen sparsamen Umgang mit dem wertvollen Nass gebeten.

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In Niederösterreich wird das Trinkwasser knapp. In Dobersberg ist es Poolbesitzern bereits verboten die Swimmingpools mit Wasser zu füllen.

Der April war außergewöhnlich trocken und auch die Monate davor gab es nur sehr wenig Niederschlag im Waldviertel. In der Gemeinde Dobersberg führt dies zu Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung. Das Befüllen von Swimmingpools aus der Wasserleitung wurde deshalb nun von der Gemeinde verboten.

Noch im Vorjahr wurde ein weiterer Brunnen errichtet, der bereits zusätzliches Trinkwasser liefert. Trotzdem reicht das Wasser nicht. Mehrere Probebohrungen wurden durchgeführt – jedoch ohne positive Ergebnisse. Auch der Zufluss in der Gemeinde hat sich in kürzester Zeit drastisch verringert. Die Versorgungssicherheit kann daher momentan nur mit Wassertransporten aus der Gemeinde Thaya aufrechterhalten werden.

Außergewöhnliche Lösung

Damit Poolbesitzer aber trotzdem dem Badevergnügen nachgehen können, hat sich die Gemeinde Dobersberg eine interessante Lösung einfallen lassen: einen Zustellservice für Poolwasser. 2,25 Euro kostet der Kubikmeter Wasser plus eine Zustellgebühr von 30 Euro.

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