Sommertipps : Arbeiten bei Hitze: Sieben Tipps um einen kühlen Kopf zu bewahren

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© John Smith - stock.adobe.com

Die Übergangszeit von Winter auf Sommer war dieses Jahr sehr kurz und so wurden bereits im Mai Temperaturen um die 30 Grad Celsius erreicht. Bei Jobs in klimatisierten Bürogebäuden ist das kein Problem, bei körperlichen Arbeiten dafür umso mehr. Mit diesen Tipps schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter vor der Hitze.

1. Viel Trinken

Trinken, trinken und nochmals trinken. Durch vermehrtes schwitzen wird dem Körper im Sommer zusätzlich Wasser entzogen. Um den Wasserhaushalt des Körpers aufrecht zu erhalten, sollte bei hohen Temperaturen mehr getrunken werden, als gewöhnlich. Anstatt aber einen halben Liter auf einmal zu trinken, empfiehlt es sich mehrmals kleine Mengen Wasser zu sich zu nehmen. Auf koffeinhaltige Getränke sollte im Sommer eher verzichtet werden, da diese dem Körper zusätzlich Wasser entziehen.

2. Leichte Kleidung

Bei hohen Temperaturen wird es in der schweren Arbeitskleidung schnell ungemütlich. Wird vom Arbeitgeber kein passendes Sommeroutfit zur Verfügung gestellt, greifen Mitarbeiter häufig auf private Kleidung zurück. Dadurch geht jedoch das einheitliche Firmenerscheinungsbild verloren. Um auch an heißen Tagen professionell zu wirken, sollte den Mitarbeitern auch eine Sommerausstattung angeboten werden. Leichte und atmungsaktive Stoffe eignen sich besonders gut für das Arbeiten in der Hitze. Trotzdem sollte auf eine hohe Funktionalität der Arbeitskleidung geachtet werden. Ausreichend Taschen für Werkzeug und Kleinteile sind dabei unumgänglich. Trotz luftiger Kleidung sollte aber natürlich auch auf die Sicherheit der Mitarbeiter geachtet werden. Ungeeignetes Schuhwerk wie Sandalen und Flipflops haben auf der Baustelle nichts zu suchen.

3. Feuchtes Tuch

Erhitzt sich der Körper trotz sommerlicher Kleidung zunehmend, kann ein feuchtes Tuch Abhilfe Verschaffen. Dieses wird einfach in den Nacken gelegt und sorgt dort für eine schnelle und angenehme Abkühlung. Durch das erfrischende Wasser wird der ganze Körper abgekühlt und das Hitzeempfinden verringert sich.

4. Leichtes Essen

Auf Backhendl und Bosna sollte in der heißen Jahreszeit lieber verzichtet werden. Um schwere Mahlzeiten zu verdauen, muss der Körper zusätzliche Energie bereitstellen, wodurch schnell Müdigkeit aufkommt. Leicht verdaulich sind frische Lebensmittel. Im Sommer ist es deshalb sinnvoll vermehrt auf Obst und Gemüse zurückzugreifen. Eine Banane als Snack zwischendurch bringt Energie und gleicht zudem den Mineralstoffhaushalt aus.

5. Zeit gut einteilen

Wenn möglich, sollte es den Mitarbeitern erspart werden in den heißen Mittagsstunden draußen zu arbeiten. Durch kluges Zeitmanagement können die kühleren Stunden am Vor- und Nachmittag für Arbeiten im Freien genutzt werden. In der Mittagszeit empfiehlt es sich die Mitarbeiter in geschlossenen Räumen zu halten.

6. Hitzefrei nehmen

Seit 2013 haben Bauarbeiter die Möglichkeit auch Hitze als Schlechtwetter im Sinne des Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetzes zu beanspruchen. Ab 35 Grad Celsius muss eine kühlere Alternative zum Arbeitsplatz gefunden werden. Ansonsten wird das Arbeiten im Freien eingestellt. Die richtige Entscheidung zu treffen unterliegt dabei aber dem Arbeitgeber oder dessen Beauftragten. Diese Regelung gilt für alle Zimmerer, Gipser, Dachdecker, Pflasterer und Gerüster.

7. Geschlossene Räume nutzen

Werden auch Arbeiten in geschlossenen Räumen verrichtet, so sollten diese auch gut genutzt werden. Durch das Herunterlassen der Rollos kann die Raumtemperatur deutlich gesenkt werden. Auch das Lüften in den kühlen Abend- und Morgenstunden führt zu niedrigeren Temperaturen. Idealerweise ist auch eine Klimaanlage im Gebäude installiert, sodass sich Mitarbeiter in der Zentrale abkühlen können.