Schadensanierung in Österreich : Soluto expandiert ins Waldviertel

Geschäftsführerin Birgit Kagerer-Wiesinger, der neue Franchise-Partner Achim Jany, Mitglied der Geschäftsführung Barbara Steiner und Gründer Martin Zagler (v.l.n.r.)

Geschäftsführerin Birgit Kagerer-Wiesinger, der neue Franchise-Partner Achim Jany, Mitglied der Geschäftsführung Barbara Steiner und Gründer Martin Zagler (v.l.n.r.)

- © SOLUTO

Das Wetter im Waldviertel ist von kühlen Sommernächten, feuchten Wintern und starken Windböen geprägt – das hinterlässt seine Spuren an Gebäuden. Der richtige Ort für die Schadensanierungsspezialistin Soluto: Mit November nimmt der neue Franchise-Partner Achim Jany in Schwarzenau seinen Betrieb auf. Künftig wird Soluto Jany von Horn über Zwettl bis Gmünd helfen, wenn Immobilien Schäden erlitten haben.

„Ein Waldviertler sin drei Leut“, heißt es gut und gerne, um den Arbeitseifer der Waldviertler*innen zu beschreiben. Das trifft auch auf Jany zu. Er hat Weinviertler Wurzeln, war zuletzt als Bauleiter tätig und wagt nun mit Soluto den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ich hatte immer schon das Ziel, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Durch den Franchise-Vertrag mit Soluto muss ich allerdings nicht bei Null beginnen, sondern setze auf ein bewährtes Geschäftsmodell mit viel Expertise und Erfahrung“, so der neue Schadensanierer im Waldviertel. Das bekannte Sprichwort ändert er aber etwas ab: "Ein Waldviertler und drei Leut" wird sein Team zum Start ausmachen.

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Für den Ernstfall gewappnet

Die Relevanz von Sanierungsarbeiten nimmt zu, einerseits aufgrund steigender Anforderungen an den Gebäudeschutz und die Gebäudeerhaltung und andererseits aufgrund der wachsenden Anzahl an Immobilien und Extremwetterereignissen wie dem Hochwasser im September 2024. „Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig es ist, im Ernstfall schnell handeln zu können. Mit unserem neuen Standort stellen wir sicher, dass auch das Waldviertel genug Kapazitäten hat und wir in Notsituationen schnell und zuverlässig helfen können“, so Jany.

Martin Zagler, Gründer und Geschäftsführer von Soluto

- © Soluto

Ein Dutzend Standorte

Während mancherorts regionale Unternehmensstandorte eingespart werden, dreht Soluto den Spieß um. „Wir setzen bewusst auf regionale Partnerinnen und Partner, die vor Ort das Gesicht unseres Unternehmens sind“, kommentiert Martin Zagler, Gründer von Soluto, das Vorgehen. Denn gerade in Notsituationen, wie unbewohnbaren Immobilien nach Brand- oder Wasserschäden, sei es wichtig und beruhigend, eine lokale Ansprechperson zu haben, an die man sich wenden könne. „Unsere Franchise-Partner*innen und ihre Teams kommen nicht von weit her zum Einsatz und verschwinden dann gleich wieder. Sie sind Teil der regionalen Gesellschaft und in der Region verankert. Das schafft Vertrauen und eine lange Kundenbindung.“

>> Mehr Extremwetterereignisse: So reagiert die Sanierungsbranche

Mit dem neuen Standort in Schwarzenau (Bezirk Zwettl) erweitert Soluto sein Netzwerk auf insgesamt zwölf Standorte in Österreich. Neben drei Standorten, die selbst betrieben werden, sind auch noch acht Franchise-Nehmer*innen in ganz Österreich tätig. Trotz der vielen regionalen Standorte sei es für ein Franchise auch wichtig, eine Zentrale zu besitzen. Dadurch könne man dieselben Qualitätsstandards sicherstellen, Aus- und Weiterbildungen konsequent durchführen, und die Soluto-Partner*innen entlasten, erläutert Zagler das Franchise-System: „Damit sie sich auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: Menschen in Notsituationen zu helfen." Künftig möchte Soluto das Netzwerk in Österreich weiter verdichten und den Schritt nach Deutschland wagen.

So funktioniert das Franchise-System von Soluto

Das 2017 neu gegründete Franchise-System von Soluto wuchs seither auf zwölf Standorten und über 270 Mitarbeitende. Das Franchise-System von Soluto wurde mehrfach vom Österreichischen Franchise-Verband ausgezeichnet und hat sich in den letzten Jahren als eines der erfolgreichsten Unternehmen im Sanierungssektor etabliert. 

Durch Exklusiv-Verträge mit Österreichs größten Versicherungen und Hausverwaltungen entsteht ein weitestgehend konjunkturunabhängiges Geschäftsmodell. Innovation in Form von laufender Produktneu- und -weiterentwicklung werden im Soluto-eigenen Innovationscenter entwickelt.