90 Millionen Euro : Ziehl-Abegg investiert in Produktionskapazitäten

Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg

Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg

- © Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg setzt seinen Wachstumskurs mit einer der größten Investitionsoffensiven der Unternehmensgeschichte fort. Zusätzlich zum bereits geplanten Investitionsbudget werden weitere 90 Millionen Euro in den Ausbau der weltweiten Produktionskapazitäten investiert. Das Geld fließt in Maschinen, Werkzeuge und Produktionsanlagen in Europa, Nordamerika und Asien. Hintergrund dafür ist die weltweit steigende Nachfrage nach Ventilatoren für KI-Rechenzentren sowie das Wachstum in den Bereichen Gebäudeklimatisierung, Wärmepumpen und Kältetechnik.

„Wir sehen weltweit eine sehr dynamische Entwicklung unserer Märkte“, sagt Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. Besonders die Nachfrage aus dem Umfeld von KI-Rechenzentren wachse stark. Gleichzeitig verzeichne man auch eine positive Entwicklung bei Anwendungen für Gebäudeklimatisierung und Kältetechnik.

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Bestehende Werke stark ausgelastet

Die Nachfrage entwickelt sich auf mehreren Kontinenten so dynamisch, dass bestehende Werke von Ziehl-Abegg bereits mit hoher Auslastung produzieren. In den USA wurden die Voraussetzungen für einen Dreischichtbetrieb geschaffen. Auch an deutschen Standorten wird teilweise rund um die Uhr sowie zusätzlich an Wochenenden gearbeitet. Das Werk in China produziert seit vergangenem Herbst an sechs Tagen dreischichtig.

Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten verfolgt Ziehl-Abegg zwei Ziele: das Wachstum in Zukunftsmärkten zu ermöglichen und gleichzeitig die zuverlässige Belieferung bestehender Kunden sicherzustellen. „Diese Investitionen stärken nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit. Sie sichern auch die Arbeitsplätze unserer bestehenden Mitarbeiter weltweit“, betont Ley abschließend.

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