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Darum sollten Sie das Handy mit aufs Klo nehmen

Während Ärzte und Biologen davon abraten, das Handy mit auf die Toilette zu nehmen, da sich dort Bakterien und Keime sammeln, bringen Sanitär-Anbieter immer mehr Keramiken und Apps auf den Markt, die eine Nutzung des Smartphones auf der Toilette voraussetzen. Die spannendsten Entwicklungen finden Sie hier.

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Auch wenn es nicht gerade hygienisch ist das Smartphone am WC zu benutzen, kann es durchaus praktisch sein. 

Der beliebteste Zeitvertreib beim täglichen Toilettengang ist ganz klar das Smartphone. Jedoch sammeln sich vor allem an öffentlichen WCs Keime, Bakterien aus dem Verdauungstrakt und Krankheitserreger. Während man früh gelehrt wird, dass man sich nach dem Geschäft die Hände gründlich waschen muss, wird das Smartphone nur sehr selten bis gar nicht desinfiziert. Ärzte und Biologen raten deshalb dazu, das Handy lieber nicht mit aufs Klo zu nehmen. Sanitär-Anbieter sind da hingegen anderer Meinung. Sie bieten Toiletten an, die per Smartphone gesteuert werden können.

Das Bluetooth-Klo

Pionier der intelligenten Toiletten war das japanische Unternehmen Lixil. Anfang 2013 brachte der WC-Anbieter eine High-Tech-Toilette auf den Markt, die per Bluetooth gesteuert werden kann. Unter anderem können die Temperatur und der Druck des Wasserstrahls mit dem Smartphone variiert werden. Zudem zählt die App die Klogänge und den Wasser- sowie Stromverbrauch und erstellt eine Statistik der täglichen Klobesuche. Die Serie Satis von Lixil hat außerdem einen beheizten Sitz und Lautsprecher, die via Bluetooth gesteuert werden können. Zwischen 2.400 und 4.700 US-Dollar muss man für das smarte Klo hinlegen.

https://youtu.be/JO8LutKUTO4

White Paper zum Thema

Urin-Check per Smartphone

Das deutsche Unternehmen Duravit hat mit der Toilette Biotracer eine smarte Toilette vorgestellt, die den Urin der Nutzer analysieren soll. Von Glukosegehalt über die Leukozytenzahl bis zum Blutanteil und dem spezifischen Gewicht des Harns sollen zehn verschiedene Werte im Urin analysiert werden. Die ausgewerteten Informationen werden dann an die Biotracer-App weitergegeben und sind dort für den Nutzer abrufbar. Bei auffälligen Werten werden die Benutzer umgehend informiert.

https://youtu.be/yEDOrQ6ruWs

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