Umfrage

Das wünschen sich die Deutschen von ihren Badezimmern

Eine neue Studie des Sanitär-Experten Hansgrohe zeigt, dass das Badezimmer mittlerweile viel mehr ist, als eine Nasszelle für die Körperhygiene. Was sich die Deutschen wünschen und wie das umgesetzt werden kann.

Von der Nasszelle zur Wellnessoase: Mit natürlichen Materialien und Pflanzen wirkt das Badezimmer gemütlicher. 

Im Bad vereinen sich zunehmend Funktionalitäten mit Wohlbefinden. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Hansgrohe Gruppe. Demnach fühlen sich drei von vier Deutschen im Bad wohl oder sehr wohl. Aktuelle Gestaltungstrends und innovative Raumkonzepte fördern das gute Empfinden in beiden Räumen. Noch lieber halten sich die Deutschen nur in Wohn- und Schlafzimmer auf.

Weg von der reinen Funktionalität

Das Bad, das lange nur als funktionale Nasszelle galt, ist heute vielmehr ein Rückzugsort vom hektischen Alltag. Der zunehmende Komfort sorgt für eine entspannende Atmosphäre. Immerhin sagen bereits 41 Prozent der Befragten, dass sie sich im Bad sehr wohlfühlen. Innovationen, die das Funktionale immer angenehmer machen, tragen zu dieser Entwicklung bei.

Jan Heisterhagen, Vizepräsident im Produktmanagement bei Hansgrohe, meint: „Auch bei den Trends für das Badezimmer zeichnet sich die zunehmende Verschmelzung mit dem Wohnraum ab. Wasserfeste Badezimmertapeten schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Klassische Fliesen werden zunehmend von Fliesen in hölzerner Dielenoptik oder von Böden aus Marmor ersetzt. Eine indirekte Beleuchtung sorgt für eine warme Atmosphäre." In größeren Räumen finden sich immer häufiger Dampfsaunen und Schwall- oder Massageduschen. "Die Deutschen träumen vom Bad als Wellnessoase", so Heisterhagen.

Bei der individuellen Gestaltung gibt es viel Luft nach oben: 15 Prozent der Deutschen fühlen sich in ihrem Bad hingegen weder wohl noch unwohl. Hier gibt es viel Potenzial für eine individuelle Gestaltung der Räume und der damit verbundenen Steigerung des Wohlbefindens. Das Bad lässt sich beispielsweise mit einer hellen Wand- und Bodenfarbe optisch vergrößern. Pflanzen brechen eine leblose oder kühle Atmosphäre auf.

Heimisches Wohlbefinden steigt mit dem Alter

Tendenziell fühlen sich ältere Personen in den eigenen vier Wänden wohler als die Jüngeren. Insbesondere 50- bis 69-Jährige schätzen das Bad (81 Prozent). Gerade erfahrene Menschen haben oft einen hohen Anspruch an Qualität, Bedienung und Gestaltung. Da der Wunsch nach optimalem Wohnkomfort mit dem Alter wächst, ist eine langfristige Planung unerlässlich. "Der Begriff barrierefrei beschreibt vor allem die Vorstellung vom altersgerechten Wohnen. Das Generationenbad will das Leben im Bad für jedes Alter einfacher und komfortabler machen", sagt Jan Heisterhagen. "Am Anfang der Überlegungen steht nicht von ungefähr die bodengleiche Duschfläche. Der barrierefreie Zugang bedeutet für Alt und Jung einen echten Mehrwert."

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