Kinder Energy Week 2011

Die Welt von morgen – heute gestalten

Die weltweit 1. Kinder Energie- und Umweltwoche, Anfang November war mit 40 teilnehmenden Unternehmen und 1.500 Kindern ein großartiger Erfolg. Vier Tage lang ging es konkret um die Zukunft unserer Kinder – unserer Welt.

Energie Umwelt

Engagierte Fachleute und Unternehmen aus den Bereichen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit stellten sich den kritischen Fragen der 10 bis 12-jährigen, erklärten, wo die Chancen und Perspektiven für unsere Welt liegen. Es ging um regenerative Energien, um Umweltschutz und Abfallvermeidung, um Ressourcenschonung.

In kleinen Experimenten erprobten

die Kinder die Kräfte der regenerativen Energien

Bild: TGA

Ein Highlight war die Ideenwerkstatt zum Thema „Erneuerbare Energie und Umweltschutz", die unter der Leitung von DI Dr. Martin Steiner am letzten Tag der Veranstaltungswoche stattfand. In kleinen Experimenten erprobten die Kinder zusammen mit Experten die Kräfte der regenerativen Energien Solar und Wind, erhielten fundiertes Fachwissen zu Biomasse und Erdwärme - und konnten ihre ganze Fantasie in der Kreativstation ausleben, die das TGA-Team als Kooperationspartner sehr gerne übernahm. Auf großen Plakaten malten die Kinder die Welt ihrer Träume – ihrer Zukunft.

White Paper zum Thema

Das Kinderparlament tagte... Bild: TGA

Als Abschluss rief DI Dr. Martin Steiner das Kinderparlament ein. Ganz konkret stellten die Jung-Parlamentarier Forderungen an die Politik um ihre – unser aller - Zukunft gesichert zu wissen. In einer Petition wurden diese Wünsche und Forderungen festgehalten. So groß das Bewusstsein und die Euphorie der Kinder, so beschämend die Einstellung der österreichischen Politiker.

... und erarbeitete eine Petition mit Forderungen an die Politik Bild: TGA

Unter dem Motto „Nicht einmal ignorieren" erklärte sich kein einziger Bundes- oder Landespolitiker bereit, die Einladung zum Kinderparlament anzunehmen. Umso mehr Hoffnung liegt nun in der erst vor kurzem gegründeten Wiener MA 20, Abteilung für Energieplanung. In Vertretung von Mag. Bernd Vogl übernahm Ursula Heumesser die Petition der Parlamentarier. Zumindest in dieser Magistratsabteilung scheint man sich der Verantwortung der nächsten Generationen gegenüber bewusst zu sein.

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