Personenbezogene Daten

Diese zehn Mythen zur neuen Datenschutzverordnung der EU sollte jeder Unternehmer kennen

In einem halben Jahr tritt die EU Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Sie ab März 2018 für Ihr Unternehmen beachten müssen, wenn Sie personenbezogene Daten speichern und für Ihr Marketing nutzen.

Das sollten Sie zukünftig beim Umgang mit personenbezogenen Daten beachten.

6. Ich brauche keinen Datenschutzbeauftragten

Bei einigen Unternehmern trifft das durchaus zu, jedoch gibt es Ausnahmen: Für Krankenanstalten, Banken und Versicherungen, also Unternehmen die sehr sensible Daten verarbeiten, ist ein Datenschutzbeauftragter Pflicht.

7. Personenbezogene Daten verarbeitet mein Partner – ich habe keine Verantwortung

Auch wenn Sie Aufträge extern bearbeiten lassen, muss Ihnen klar sein, dass die Verantwortung der Datenvertraulichkeit immer beim Auftraggeber liegt. Deshalb ist es sinnvoll, den Dienstleister auf die Einhaltung der DSGVO zu überprüfen.

8. Bei Datendiebstahl aus der Cloud drohen hohe Geldstrafen

Dieser Mythos stimmt nur, wenn Sie Ihre Sorgfaltspflicht im Sinne der DSGVO verletzt haben. Wo die Daten gespeichert waren, ist dabei irrelevant. Häufig erkennt die Cloud Cyberangriffe sogar schneller und informiert über einen möglichen Datendiebstahl.

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9. Persönliche Daten dürfen nicht in der Cloud gespeichert werden

Auch die Anbieter von Cloud-Services sind der Datenschutzverordnung verpflichtet. Deshalb verstößt es nicht gegen die DSGVO-Bestimmungen Daten in die Cloud zu laden.

10. Solange mich niemand erwischt, ist alles okay

Das ist zwar richtig, birgt aber ein sehr hohes Risiko: Die Datenschutzbehörde kann jederzeit eine Routinekontrolle durchführen und im Falle einer Verletzung der Sorgfaltspflicht Strafen verhängen.

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